Sonntag, 26. April 2020 11:16 Uhr

Marianne Rosenberg über ihre Coronavirus-Infektion

imago images / Sabine Gudath

Schlagerlegende Marianne Rosenberg war im März an Covid-9 erkrankt. Nach der Schockdiagnose sprach die 65-Jährige nun über den Verlauf, der Ende März begann.

„Ich hatte Fieber und Erkältungssymptome und wurde positiv getestet“, offenbarte die Sängerin gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung. „Das Ergebnis waren zwei Wochen häusliche Quarantäne, die ich noch um eine Woche verlängert habe. Der Test nach der Quarantäne war negativ. Mir geht es also wieder gut und ich habe die Infektion erst mal überstanden.“

„Eine bedrohliche Erfahrung“

Ihre Wohnung so lange nicht verlassen zu können und „permanent über das Virus nachzudenken“, sei für sie „wirklich eine fast bedrohliche Erfahrung“ gewesen. „Aber es gab auch gute Erlebnisse. Während der Quarantänezeit wurde ich von Freunden mit allem versorgt, was ich zu Hause brauchte. (…) Freunde, Familie und Nachbarn kümmern sich. Das ist doch toll und das macht auch Mut für die Zeit danach.“

Rosenberg, die seit 50 Jahren auf der Bühne steht, veröffentlichte mit „Gemeinsam sind wir stark“ nun eine Hymne zur Pandemie, die sich nicht auf ihrem aktuellen Album findet. Dazu sagte die Sängerin, die in den 70er Jahren Hit auf Hit präsentierte, in einer Pressemitteilung: „‚Gemeinsam sind wir stark‘ ist nicht auf meinem aktuellen Album, aber ich möchte ihn trotzdem jetzt veröffentlichen, auch um denen Mut zu machen, die auf irgendeine Weise unter der Pandemie und der massiven Einschränkungen unserer Grundrechte leiden.“

Vom Ich zum Wir

„Gemeinsam sind wir stark/getrennt gehen wir unter“, heißt es im Refrain der packenden Ballade, die von Patrick Benzner & Dave Roth (Madizin Music Lab) produziert wurde. Wie zuvor, stammt auch der neue Songtext, der von „der Freiheit, wirklich frei zu sein“, vom Glauben an Wunder und von Einfühlungsvermögen handelt, aus der Feder der Sängerin. Eingerahmt werden ihre Worte von einem elektrisierenden Arrangement, das sich immer weiter verdichtet und dabei doch viel, viel Raum für ihre unverwechselbare Stimme lässt: „Lass uns den Schritt vom Ich zum Wir gehen…“

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