Dienstag, 12. Juni 2018 19:58 Uhr

Mark Forster: Vom Jurastudium bis zur Couch in Südafrika

In der heutigen 7. Folge von ‚Sing meinen Song – Das Tauschkonzert‚ um 20.15 Uhr bei VOX geht es um Mark Forster. Als halber Pole und halber Pfälzer ist er doch der ideale Gastgeber.

Mark Forster: Vom Jurastudium bis zur Couch in Südafrika

Foto: MG RTL D / Markus Hertrich

Dazu sagte der 34-Jährige, der eigentlich Mark Cwiertnia heißt, im Interview mit VOX: „Ich bin mein ganzes Leben hierfür trainiert worden, aufgewachsen auf Weinfesten, polnischen Hochzeiten und irgendwelchen Kommunionsfeiern. Ich weiß, wie man eine gute Party schmeißt und wie man ein guter Gastgeber ist und hab meine ganze Erfahrung hier in Südafrika eingesetzt.“

Wer ist der putzige Kerl und Charmebolzen eigentlich, der in diesem Jahr erstmals als Quasi-Moderator der show in Südafrika fungiert und schon letztes Jahr dabei war? Im folgenden stellen wir den Musiker etwas ausführlicher vor. Fakt ist, bei der diesjährigen Staffel gab es eine ganz andere Chemie zwischen den Musikern als 2017. So verriet er: „Im letzten Jahr wurde viel getrunken und gekuschelt. Und wir hatten dieses Group-Hug-Ding. Das war dieses Jahr ander“, so Mark in dem Interview. „Wir haben uns sehr miteinander beschäftigt und uns füreinander interessiert. Ich hatte immer das Gefühl, wenn dir einer eine Frage stellt, dann will er auch wirklich die Antwort wissen. Das ist ja schon selten genug, wenn man auf Kollegen trifft. Ansonsten ist dieses Konzept – man setzt ein paar Leute auf eine Couch an einem schönen Ort und die singen sich gegenseitig ihre Songs vor – natürlich total geil.“

Mark studierte Jura

Mark Forster ist der Shootingstar der letzten Jahre und aus der deutschen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken.

Geboren am 11. Januar 1984 wächst Mark Forster, der mit bürgerlichem Namen Mark Cwiertnia heißt, in Winnweiler bei Kaiserslautern auf. Schon während seiner Schulzeit sammelt er musikalische Erfahrung und begeistert sich für Musik. Nach dem Abitur studiert der Sänger Jura zunächst in Mainz und wechselt kurz darauf Berlin, bricht das Studium jedoch frühzeitig ab. Später entscheidet er sich für BWL und macht darin seinen Abschluss.

Mark Forster: Vom Jurastudium bis zur Couch in Südafrika

Foto: MG RTL D / Markus Hertrich

Nach dem Studium nimmt er sich eine Auszeit und begibt sich auf eine Pilgerreise über den Jakobsweg, und entscheidet sich dort für seine große Leidenschaft, die Musik. Er schreibt zahlreiche Songs und Jingles für das Fernsehen. So komponiert er auch die Titelmelodie zur TV-Show von Komiker Kurt Krömer und übernimmt auch weitere Jobs im Umfeld der TV-Show. Von 2007 an tritt Mark im Rahmen der TV-Show in kleinen Rollen und bei deutschlandweiten Live-Auftritten als polnischer Pianist an der Seite des Komikers bis 2010 auf.

In Berlin knüpft der Sänger außerdem mit bekannten Musikgrößen wie Seeed und Peter Fox Kontakte, schreibt weiter an seiner Musik und ergattert so im Jahr 2010 seinen ersten Plattenvertrag.

Support-Act für Laith Al Deen

Forster sammelt als Support-Act von Sänger Laith Al-Deen weiter Bühnenerfahrung und veröffentlicht 2012 seine erste Single „Auf dem Weg“ aus seinem Debütalbum „Karton“. Der Song wird zum Radiohit auf Marks Heimatsender SWR3 und mit seinen deutschsprachigen Liedern überzeugt er auch Sido. So schreibt der Rapper gemeinsam mit dem Newcomer 2013 die Single „Einer dieser Steine“ und landen damit in den Top 5 der deutschen Charts.

Der Hit wird mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet und bereits ein Jahr später veröffentlicht der vielversprechende Nachwuchskünstler aus seinem zweiten Album „Bauch und Kopf“ den Song „Au Revoir“. Auch dieser Song klettert in die Top Ten der Charts, erreicht 3 Mal Goldstatus und eine umgeschriebene Version des Hits avanciert zum Song der Fußball-Weltmeisterschaft 2014.

Mark Forster: Vom Jurastudium bis zur Couch in Südafrika

Marian Gold, Mark Forster (Mitte), Leslie Clio. Foto: MG RTL D / Markus Hertrich

Schon kurz darauf feiert Mark Forster erneut Erfolge mit seiner Single „Flash mich“. Im Jahr 2015 belegt er mit der Singleauskopplung „Bauch und Kopf“ den ersten Platz beim „Bundesvision Song Contest“ und schafft es in die Top Ten der Charts. Im gleichen Jahr veröffentlicht er unter dem Projektnamen Eff mit DJ Felix Jaehn den Hit „Stimme“ und landet damit seinen ersten Nummer-1-Hit. 2016 erscheint bereits sein drittes Studioalbum „Tape“. Die Auskopplung „Wir sind groß“ wird passend zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich zum neuen EM-Song und auch sein danach veröffentlichter Song „Chöre“ schießt in die Top 5 der Deutschland-Charts. Ab November 2017 tourt Mark Forster mit seinem aktuellen Album durch Deutschland und Österreich.

Diese Forster-Songs werden heute gecovert

Leslie Clio – Auf dem Weg
Johannes Strate – Bauch und Kopf
Mary Roos – Zu Dir
Mark Forster – Like a Lion
Marian Gold – Wir sind groß
Rea Garvey – Stimme
Judith Holofernes – Kogong

TV-Tipp: Im Anschluss um 22.10 Uhr läuft „Die Mark Forster Story“

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