Donnerstag, 19. März 2020 21:38 Uhr

Mika Setzer singt über die neue Beziehung seiner Ex

Nina Stiller

Es gehört zweifellos zu den schwierigsten Übungen im Leben, sich trotz eigenem Herzweh über das Liebesglück eines Ex-Partners zu freuen. Ein Schritt, der manch einem sogar ein ganzes Leben verwehrt bleibt.

Mit „Happy For Ya“ gibt uns Mika Setzer nun einen Song an die Hand, der die schmerzhafte Widersprüchlichkeit und emotionale Zerrissenheit dieses an Unerträglichkeit kaum zu übertreffenden Zustandes auf vortreffliche Weise beschreibt.

„Es ging mir gar nicht gut“

„‘Happy For Ya‘ ist ein Song, in dem es um die Zeit nach einer gescheiterten Beziehung geht, in der einer der beiden schon einen neuen Partner gefunden hat“, erklärt der 21-jährige Sänger und Songwriter Mika Setzer.

„Mir selbst ist genau das passiert: nach der Trennung von meiner ersten Freundin ging es mir gar nicht gut. Als ich mich langsam mit dem Gedanken angefreundet hatte, fand ich dann heraus, dass sie einen Neuen hat. Das tat dann natürlich noch mal richtig weh, obwohl ich mich gleichzeitig auch irgendwie für sie gefreut habe, da wir uns immer gut verstanden haben und sie ein tolles Mädchen ist.“

Und weiter: „Trotzdem war es für mich sehr schwierig das Gefühl einzuordnen und es verursachte einen inneren Konflikt. Um meine Gefühle zu ordnen und als eine Art ‚Eigentherapie‘ habe ich versucht, die Story in Worte und Melodien zu fassen.

Quelle: instagram.com

Noch immer verbindet Mika den Song mit dieser Zeit: „‚Happy For Ya‘ ist auf der einen Seite ein unglaublich schöner und positiver Song, auf der anderen Seite macht er mich auch immer wieder nachdenklich und katapultiert mich in die damalige Situation und die damit verbundenen Gefühle zurück. Trotzdem ist und bleibt er einer meiner absoluten Favorites.“

Der Song entstand im Rahmen seines ersten Songwriting-Trips nach Nashville. „Es war meine zweite Session überhaupt dort und ich hatte das Vergnügen mit Tommy Lee James zu schreiben, einem Topliner, der bereits mehrfach Hits für internationale Künstler wie beispielsweise Taylor Swift und One Direction mitgeschrieben hat. Das war natürlich erst mal extrem beeindruckend und aufregend für mich.“

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