Mittwoch, 21. März 2018 18:55 Uhr

Mike Shinoda: Durcheinander wegen Chester Bennington

Linkin Parks Mike Shinoda ist seit dem Selbstmord von Chester Bennington sehr durcheinander. Fans und Bandmitglieder waren gleichermaßen fassungslos, als sich der Sänger letztes Jahr das Leben nahm.

Mike Shinoda: Durcheinander wegen Chester Bennington

Foto:Adriana M. Barraza/WENN.com

Shinoda gibt jetzt zu, dass sein Leben seither eine emotionale Achterbahnfahrt ist. Er erklärt nun gegenüber dem Magazin ‚Kerrang!‘: „Chesters Tod hat alles verändert, manchmal auf sehr offensichtlichen Wegen, manchmal auf weniger offensichtlichen. Ich habe das Gefühl, dass Trauer eine Achterbahn ist. Es ist keine gerade Linie. Ich hatte immer den Eindruck, dass die verschiedenen Stadien der Trauer (Verdrängung, Wut, Auseinandersetzen, Depression und Akzeptanz), über die die Leute sprechen, genauso und in dieser Reihenfolge abliefen. Aber in Wirklichkeit ist das nicht so. Überhaupt nicht. Sie kommen und gehen und das ohne eine Reihenfolge. Manchmal hat man ein Gefühl, das einen den ganzen Tag begleitet. An anderen Tagen wechselt man von einer Stimmung in die andere, innerhalb einer Minute; man fühlt sich zuerst depressiv, dann hat man Angstzustände, dann ist man glücklich, danach wütend. Du bist komplett durcheinander, aber es gab keine gerade Linie.“

Malen und Musik haben geholfen

Vor allem seine Kreativität habe Shinoda geholfen, denn sie habe befreiend gewirkt. „Ich glaube wirklich an die kathartische Kraft, bestimmte Dinge zu machen“, erklärt er. Als ich meine schwersten Zeiten hatte, haben mir das Malen und die Musik geholfen, sie zu überstehen. Manchmal war das, in meinen Schmerz einzutauchen und aufzuschreiben, was ich fühle, manchmal war es die Kunst, in die ich mich flüchten konnte. Aber beides hilft mir, es zu überstehen.“

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