Samstag, 7. Januar 2012 14:19 Uhr

Muß die Musikindustrie vor der holländischen Gay Gaga zittern?

Kopenhagen. Aufgepasst, die Musikindustrie bekommt Zuwachs, denn jetzt kommt der niederländische Sänger PEZ mit seiner Single ‚At the Club’. Gut, Gesang ist wahrhaftig etwas anderes, Sprechgesang trifft es bei dem Paradiesvogel, der den Song mit 16 Jahren selbst geschrieben haben will, eher besser.

Schon als Teenager wunderte sich PEZ über die plötzliche Anziehungskraft zum gleichen Geschlecht und fühlte sich sehr unwohl in seiner Haut, bis er einen Schwulenclub entdeckte.

Dort entdeckte er gottlob Gleichgesinnte und tanzt seitdem nächtelang zu seinen Lieblingssongs von Britney Spears. Er selbst beschreibt ‚At the Club’ als ein Lebensgefühl, einfach in den Tag hinein zu leben, wo du tun und lassen kannst was du willst. Doch er betont auch, das man das Gefühl nicht unbedingt in einem Schwulenclub haben muss. Hauptsache man denkt positiv egal wo man sich befindet.

In den Niederlanden ist PEZ, der sich gerne als Gay Gaga bezeichnen läßt, schon eine kleine Sensation, sein Musikvideo hatte über 20.000 Klicks. In fünf Monaten.

Und für alle die sich fragen was PEZ bedeutet, gibt es eine ganz einfach Definition: „David Bowie gemixt mit Britney Spears Sounds. Glitzer und Glamour im Andy Warhol Stil, James Dean’s Aussehen und ein bisschen Underground Electro aus dem Weltraum!“ Aha.

Müssen die Musikindustrie vor PEZ zittern, wenn er die Charts stürmen sollte? Wohl kaum.

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