Mittwoch, 28. August 2019 12:49 Uhr

Nach Echo-Aus wird der „International Music Award“ präsentiert

Montage: k-t/Shutterstock/Matushchak Anton/IMA

Lange hat man nach dem Aus des „Echo“ im Jahr 2018 darauf gewartet, ob es eine adäquaten international nachwirkenden Nachfolger für Musikpreise aus Deutschland gibt. Nun hat das Berliner Medien-Unternehmen Axel Springer die Zügel in die Hand genommen. Damit’s auch fachlich fundiert klingt, wird der deutsche Ableger des renommierten Musikmagazins „Rolling Stone“ den Preis verleihen.

Es geht nicht um Verkaufszahlen

Im November wird ein neuer deutscher Musikpreis verleihen. Dabei steht nicht der kommerzielle Erfolg, sondern die künstlerische Relevanz im Vordergrund. Die Jury ist äußerst prominent besetzt. Eine prominent besetzte Jury soll Preisträger des ersten International Music Awards (IMA) ermitteln, die das Magazin „Rolling Stone“ im November in einer Live-Gala in Berlin präsentieren will.

Der Musikpreis setze „auf eine der erfolgreichsten Musikmarken der Welt mit großer Expertise und einem breiten Netzwerk in der Musikindustrie“, heißt es in einer Mitteilung.

Nach Echo-Aus wird der "International Music Award" präsentiert

Verti Music Hall. Foto: Anschutz Entertainment Group

Erste Verleihung im November

Wie Axel Springer Mediahouse als Initiator mitteilte, gehören unter anderem die Popsängerinnen Charli XCX, Joy Denalane und Joan Wasser, Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher, Deutsch-Rapper Cro, die Singer-Songwriter Rufus Wainwright und Adam Green sowie der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre zum 18-köpfigen Auswahlgremium.

„Beim IMA zählt nicht allein der kommerzielle Erfolg, sondern vor allem die künstlerische Relevanz“, sagte „Rolling Stone“-Chefredakteur Sebastian Zabel. „Wir wollen Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, die mit ihrer Musik für Innovationen und Wagemut, Haltung und Engagement stehen, aber auch den Sound, die Technik und die Perspektiven von Morgen prägen.“

Nach Echo-Aus wird der "International Music Award" präsentiert

Verti Music Hall. Foto: Anschutz Entertainment Group

Insgesamt werde es acht Kategorien geben. Die Jury soll Künstler in sechs Kategorien auf eine Shortlist wählen. Zusätzlich wird es in der Kategorie „Performance“ ein offenes Publikumsvoting sowie einen „Hero“-Preis für das Lebenswerk geben, wie der Verlag mitteilte. Die erste IMA-Verleihung findet dann am 22. November in der neuen Berliner Verti Music Hall statt. (dpa/KT)

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