24.02.2020 15:52 Uhr

Neil Young ist genervt: „So wollen wir nicht auftreten“

imago images / Ina Peek

Neil Young plant, im Rahmen seiner Crazy-Horse-Tournee in „alten Arenen“ zu spielen. Der 74-jährige Musiker enthüllte, dass er und seine Band es vermeiden wollen, in modernen Spielstätten aufzutreten, die sie ein „Jahr im voraus“ buchen müssen.

In einem Posting auf seiner Webseite schrieb der Künstler: „Wir haben uns überlegt, wie wir die Crazy Horse Barn-Tournee gestalten können. Viele der alten Veranstaltungsorte, an denen wir spielten, sind nun nicht mehr da, wurden von neuen Arenen ersetzt, die wir ein Jahr im voraus buchen müssen und zu denen wir gar nicht gehen wollen. So wollen wir nicht auftreten.“

Keine Unterstützung für „seelenlose“ Veranstaltungsorte

„Das klingt viel zu sehr nach einem richtigen Job, wenn man ihn buchen und ein Jahr warten muss, deshalb entschieden wir uns, in den alten Arenen zu spielen – nicht in diesen neuen Sportgebäuden, die von Konzernen für deren Teams gebaut wurden“, teilte er weiter mit.

Neil bestätigte, dass seine Band, die aus den Mitgliedern Billy Talbot, Ralph Molina und Nils Lofgren besteht, sich darauf freut, „in ein paar Monaten“ erneut zu touren, jedoch ohne dabei „seelenlose“ größere Veranstaltungsorte zu unterstützen. Auf die Frage zu seinen Plänen für eine Tournee in diesem Jahr erklärte die Folk-Legende: „Erwartet nichts. Ich konzentriere mich nicht auf das Auftreten. Ich kümmere mich um meine Musik.“