Montag, 21. Januar 2019 23:37 Uhr

„Nie und Nimmer“ singen von der Generation Tinder und der Einsamkeit

Foto: Alex Kleis

Das Berliner Duo Nie und Nimmer – bestehend aus Mo und Hayat  –veröffentlicht mit „Kreis“ ihre zweite Single aus dem kommenden Album „Laute Stille“. „Auf der Suche nach der großen Liebe verdrängen wir manchmal Menschen, die uns Liebe schenken und bemerken erst spät oder vielleicht auch nie, dass wir das wahre Glück mit Ihnen bereits gefunden hatten“, sinnieren die Beiden.

Nie und Nimmer singen von der Generation Tinder und der Einsamkeit

Foto: Alex Kleis

Erst kurz vor Weihnachten und nach ihrer Deutschlandtour meldete sich das Berliner Pop-Duo Nie und Nimmer mit einer ergreifenden Ballade namens „Foto Im Regal“ zurück. Mit ihrer am Freitag erschienen Single „Kreis“ veröffentlichen Mo und Hayat erneut einen für sie typischen Popsong, der mit dem Thema rundum die Höhen und Tiefen der Liebe erneut ein Song aus dem wahren Leben ist.

 „Vielleicht haben wir uns nie geliebt“

„Soll ich bleiben oder gehen?“ – diese vermeintlich einfache Frage kann manchmal die schwerste aller Antworten nach sich ziehen. Dann nämlich, wenn eine Beziehung in der Sackgasse angekommen ist und beide Partner zu einer ernüchternden Erkenntnis gelangen: „Vielleicht haben wir uns nie geliebt“.

Quelle: instagram.com

Warum sie trotzdem nicht voneinander loskommen, davon handelt der neue Song „Kreis“ von Nie und Nimmer. Am Anfang steht die Begegnung zweier Suchender, die glauben, sich gefunden zu haben: „Ich bin verkorkst tief in der Seele und tief im Herzen da bist du‘s auch / Konntest verstehen, dass ich mich quäle / Ich hab getrunken, du hast geraucht“, singt Mo über einen treibenden Piano-Gitarren-Beat. Doch große Sehnsucht allein ergibt keine große Liebe: „Ich hab dich auf Händen getragen; ich wollte dir gefall’n / Du hast mich auf Händen getragen, denn auch du wolltest mir gefall’n / Vielleicht, vielleicht war das ein Fehler“.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Nie und Nimmer (@nundn_insta) am Dez 24, 2018 um 2:01 PST

Die gesamten Musik von Nie und Nimmer basiert auf den Erfahrungen die ein jeder im Leben macht. Und zu diesen gehört, dass es eben oft nicht nur schwarz oder weiß gibt, sondern auch all die Graustufen dazwischen. Die Angst vor dem Alleinsein beispielsweise, die uns manches Mal unvernünftig handeln lässt, obwohl wir es eigentlich besser wissen.

„Immer wenn ich denk‘ es ist vorbei / Kommt es vor, dass ich dir schreib / Denn ich bin nicht gern allein / Und wir drehen uns im Kreis / Immer wenn ich denk‘ es ist vorbei / Stehst du vor der Tür und weinst / Du bist auch nicht gern allein / Und wir drehen uns im Kreis“ – Hayat bringt in seinen Zeilen eine Lebenserfahrung auf den Punkt, die vielen nicht fremd sein dürfte.

 

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