Mittwoch, 19. November 2014 18:50 Uhr

Nino de Angelo: Das ist seine Version des NDW-Hits vom „Goldenen Reiter“

Nino de Angelo hatte mit der Ballade ‚Jenseits von Eden‘ als 20-Jähriger seinen ersten großen Nummer 1-Hit in allen deutschsprachigen Ländern. Er wurde reich, landete Hit an Hit und dann gab’s zum Starruhm auch noch das: schnelle Autos, schöne Frauen, Schampus bis zum Abwinken.

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Dann aber war er öfter auch ganz unten: Er kämpfte mit Drogen, Alkohol, Schicksalsschlägen und Exzessen. Doch er hat sich mit dem, was ihm Gott oder das Schicksal oder seine DNA mitgegeben hat, immer wieder hochgerappelt: mit seiner unverwechselbaren Stimme. Nun ist Nino de Angelo musikalisch wieder oben angekommen. Ein neues Album ist da: Dreißig Jahre nach seinem ersten ganz großen Hit kommt ‚Meisterwerke – Lieder meines Lebens‘. Zwölf große Songs aus 50 Jahren deutscher Musikgeschichte.

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Als weitere Auskopplung gibt es nun ‚Der goldene Reiter‘. Er erklärte dazu: „Diesen Song kann ich sehr gut nachvollziehen – er kann alles ausdrücken: Erfolgsdruck, Absturz, Depression, Psychiatrie. Ich selbst war zweimal in der Psychiatrie und das war schrecklich. Da war ich einmal in der Geschlossenen, liege nachts in meinem Bett und schlage meine Augen auf und da steht die ganze Zeit ein verrückter Typ neben meinem Bett. Ich habe dann versucht, da ganz schnell rauszukommen. Ich halte auch nicht viel davon, man wird nur ruhig gestellt und muss diese ganzen Medikamente nehmen, die einen manchmal vielleicht noch kränker machen, als man ist. Es ist manchmal wirklich sehr, sehr schwer, wenn man so entgleist, dass man aus Selbstschutz in die Psychiatrie geht – das habe ich ja getan. Aber dieses ganz oben Sein und Abstürzen, wer kennt das besser als Nino de Angelo…“

Neben dem NDW-Hit ‚Der goldene Reiter‘ von Joachim Witt (1981) befindet sich auf dem neuen Album eine bemerkenswerte Sammlung von Songs aus fünf Dekaden, von dem Udo Jürgens Klassiker ‚Merci Cherie‘ (1966) und der Ballade ‚Du trägst keine Liebe in Dir‘ der einstigen Hamburger Kultband Echt (1999) bis hin zu modernen Popklassikern wie ‚Symphonie‘ von Silbermond (2004) und großen Songs jüngerer Songwriter wie der Titel ‚Wie soll ein Mensch das ertragen‘ von Philipp Poisel.

Foto: WENN.com

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