Montag, 9. Oktober 2017 09:40 Uhr

Noel Gallagher heult den alten Zeiten hinterher

Noel Gallagher vermisst die mitreißende Freude der Musik. Der 50-Jährige trauert den goldenen Zeiten des Pops hinterher, in denen die Leute sich nicht auf Songtexte konzentriert haben, sondern sich einfach nur in der Musik verlieren wollten.

Noel Gallagher heult den alten Zeiten hinterher

Foto: WENN.com

Bands wie Travis und Coldplay hätten das Genre allerdings mit ihrem Streben nach künstlerischer Anerkennung komplett geändert. „Ich bin in den goldenen Zeiten des Pop aufgewachsen, in den späten 1970er, frühen 1980er Jahren. Niemand hat sich für die Lyrics interessiert. Du hast zugehört. Du hast getanzt. Es hat dein Leben beeinflusst. Wen interessiert es, worum es eigentlich geht?“, beschwert sich der ehemalige Oasis-Musiker jetzt gegenüber dem ‚Sunday Times Culture‘-Magazin.

Es wurde immer introvertierter

Und er weiß auch, wieso das heute nicht mehr so ist. „Das hat sich geändert, als plötzlich alle als Künstler betrachtet werden wollten. Als Travis und Coldplay kamen, wurde alles so introvertiert. ‚Warum-regnet-es-immer-auf-mich-herab?‘ Es regnet nicht nur auf euch, es regnet auf alle. Ich würde lieber einen Song über den Regenschirm, anstatt über den verdammten Regen schreiben.“ Der Musiker trauert den alten Zeiten der Musikindustrie nach. Damals sei alles viel befreiter gewesen. „Schaut euch die ersten Alben der ganzen Britpop-Bands an. Oasis, Blur, Pulp. Das war mitreißende Freude.“

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