27.12.2010 15:49 Uhr

Shootingstar Anna F. will jetzt in Deutschland durchstarten

Berlin. Anna F., die gerade noch als Support Act für The BossHoss auf der Bühne stand, wird nun am 14.01. 2011 ihr Debütalbum ‚For Real‘ auch in Deutschland veröffentlichen. In Österreich gehört Anna bereits zu den erfolgreichsten Neuentdeckungen der letzten Jahre. Dort wurde ihr Album schon vergoldet und Anna gewann im Jahr 2009 den begehrten Amadeus Award als ‚Best Pop Artist‘. Kurz danach gings dann gleich mit Lenny Kravitz auf Europatournee, der mehr als begeistert war, als er einen Soundcheck vor Annas Live-Auftritt in Innsbruck mit verfolgte.

Im Februar 2011 werden Anna und Band dann erneut live zu erleben sein, wenn sie Philipp Poisel für einige Shows unterstützen. Am 14. Januar erscheint das Album endlich auch in Deutschland.

Anna F. ist wohl eins der besten Beispiele, was „Mund zu Mund Propaganda“ bewirken kann. Ihr Video „erstes Mal“ haben sich in wenigen Wochen 250.000 Menschen im Internet angesehen. Ohne spezielle Voranku?ndigungen oder Promotionaktionen. Ein ungla?ubiges Staunen von Verantwortlichen der Videoplattform „dailymotion“ war das Ergebnis und sie haben gleich persönlich bei Anna F. angerufen. Denn was die Leute in dem Videoportal sahen,
war eine musikalische Premiere vor Publikum im kleinen Wiener Szeneklub B72. Irgendwann 2007 mit verwackelter Handkamera aufgenommen, mit verwischten Bildern und grenzwertigen Tonaufnahmen. Jedoch mit einer gehörigen Portion verstecktem Charme.

Drei Jahre später gilt Anna F., der hübsche, schwarze Lockenkopf aus dem kleinen oststeirischen Dorf Friedberg, als O?sterreichs gro?ßte Pop-Hoffnung. Dabei tut das 25-jährige Mädchen mit der Gitarre nichts Anderes, als Geschichten zu erzählen. „Meine Geschichten“, sagt sie.

Etwa die, als Anfang 2009 Marketingverantwortliche einer österreichischen Bank zufällig auf ihre Homepage mit den lustigen Videos stoßen. Für eine TV-Werbung mit dem österreichischen Skistar Hermann Maier wollen sie ihren noch unveröffentlichten Song „Time Stands Still“ verwenden. Wenige Monate später wird der Track bei den renommierten „Austrian Music Awards“ in der Kategorie „Pop“ ausgezeichnet.

Darüber hinaus bekommt sie auch den österreichischen Musikpreis „Amadeus“ in der Kategorie „Best Pop Artist des Jahres“. Kurz danach nimmt Lenny Kravitz sie gleich als Vorband für seine insgesamt 12 Konzerte umfassende Europatournee mit, als er einen Soundcheck vor Annas Live-Auftritt in Innsbruck mit verfolgt. Ob Vertreter von Major-Labels hinter diesen ganzen Zuälligkeiten einflussreich die Strippen gezogen haben? Die sich in verrauchten Wiener Klubs bei Annas Konzerten die Klinke in die Hand gaben und nach dem Überraschungs-Hit bei „dailymotion“ das große Geld witterten? Fehlanzeige! Denn Anna hat schon immer alles gerne selbst in die Hand genommen.

Somit treibt Anna, auch aus studentischem Geldmangel, ihre Zweitkarrieren voran. Das Gelegenheitsmodel ist Sportjournalistin beim österreichischen Privatfernsehsender ATV, spezialisiert auf die deutsche Fußballbundesliga.

Erst als Produzent und Schlagzeuger Alex Deutsch, der unter anderem gemeinsam mit dem „Radiofritzen“ Ken Jebsen das Festival „berlin meets wien“ veranstaltet, in ihr Leben tritt, wird Musik Annas Hauptjob. Mit ihrer Band „Anna F. & Her Ex- Boyfriends“ bastelt sie an ihren eigenen, selbst geschriebenen Songs. Bis eben das „erste Mal“ auf der Bühne passiert – dem bereits Auftritte im deutschen Radio (Fritz, Sputnik) und im ausverkauften Berliner Admiralspalast bei der „Fritz-Nacht der Talente“ folgen sollten.

Mittlerweile ist um Anna F. in Österreich ein regelrechter Hype ausgebrochen. Der auf eigene Faust und auf ihrem eigenen Label veröffentlichten Debüt-CD “For Real” wird nach nur acht Wochen die goldene Schallplatte verliehen, nachdem das Album auf Platz 3 der Charts eingestiegen war und sich 12 Wochen unter den Top 15 hielt. Unterstützung erhält Anna F. von ihrer Band, ihrem kleinen aber feinen Team, allen voran Alex Deutsch und Konrad Sommermeyer, dem Produzent Teddy Kumpel aus Brooklyn und dem Londoner Clive Martin, der das Werk mischte und es im legenda?ren britischen Mastering-Studio „The Exchange“ masterte.

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