13.11.2020 12:41 Uhr

Paris Jackson: Alles über ihr Albumdebüt „Wilted“

Mit „Wilted“ bringt Paris Jackson ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum auf den Markt. Die 22-jährige Tochter des verstorbenen King Of Pop beginnt mit ihrer Veröffentlichung ein neues Kapitel, denn Paris berührt mit poetischer Melancholie gepaart mit einer Prise Humor und einer erfrischenden Authentizität.

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Auf „Wilted“ präsentiert Paris Jackson elf höchstpersönliche Songs, die in enger Zusammenarbeit mit Andy Hull und Robert McDowlell (ihrerseits Sänger und Gitarrist von Manchester Orchestra) entstanden sind.

Die Sache mit den Pilzen

Der Titel des Albums „Wilted“ steht für Paris‘ Faszination für die Möglichkeit der Wiedergeburt, die auch durch eine ihrer liebsten Pflanzen repräsentiert wird. Die Sängerin erläutert: „Ich liebe Pilze und das, was sie repräsentieren, nämlich den Verfall als eine erhaltene Lebensform.“

Im Klartext bedeutet das für Paris: „Man nehme eine verwelkte Blume, die von Sonnenlicht und Wasser und allem, was sie braucht, beraubt ist. Wenn sie zerfällt und verrottet, wird daraus ein Pilz wachsen. Ein neues Leben wird geboren und es ist eine unkonventionelle Art von Leben.“

Paris Jackson: Alles über ihr Albumdebüt "Wilted"

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Ein Sinnbild für das Leben

Dabei zeigt sich zu 22-Jährige von ihrer Philosophischen Seite: „Vielleicht war die Tageszeit, in der die Blume existierte, nicht der richtige Ort für sie, um zu wachsen. Aber jetzt ist es Nacht und alles ist neonfarben und glücklich und so schön. Dieser Pilz bekommt sein bestes Leben“.

Diese Symbolik findet sich auch im Artwork für ihre bisherigen Releases wieder: So ziert das Albumcover von „Wilted“ eine verwelkte Sonnenblume, während das Artwork von „Let Down“, der ersten Single-Auskopplung, die Paris vor zwei Wochen veröffentlichte, einen Pilz zeigt.

„Ich möchte einfach alles ausprobieren“

„Let Down“ und der Sound von „Wilted“ insgesamt, wurden von Radiohead und insbesonders von „OK Computer“ inspiriert, wie Paris Jackson berichtet: „Dieses Album ist eines meiner Lieblingsalben, und es war definitiv ein Bezugspunkt für einige der Klänge auf dieser Platte.“

Dabei fasziniert Paris vor allem eine Sache: „Ich liebe es, wie sie akustische und elektrische Gitarre und Layer in einer Menge Synthesizer kombinieren, und wie Thom Yorke alle Töne in seinem Stimmumfang in nur einem Song trifft.

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„Habe durch die Platte viel Heilung erfahren“

Als weitere Inspirationsquellen nennt Paris Künstler wie George Harrison, Ray LaMontagne und Mötley Crües Nikki Sixx. Die 22-Jährige, die ihren ersten Song im Alter von 13 Jahren schrieb, hat sich für ihre eigene musikalische Laufbahn vorgenommen, sich keinem bestimmten Genre oder Stil zu verschreiben. Sie erklärt:

Es war nie meine Ambition, einen bestimmten Klang oder eine Formel zu finden, an die ich mich halten kann. Ich weiß, dass sich meine Musik mit jeder neuen Sache, die ich mache, immer wieder verändern wird. Ich möchte einfach alles ausprobieren. Ich habe durch die Entstehung dieser Platte viel Heilung erfahren.“

Und weiter: „In einer idealen Welt wäre es erstaunlich, wenn die Menschen durch das Hören eine ähnliche Art von Heilung erfahren würden – aber ich überlasse es lieber ihnen, sich von dem Album zu nehmen, was sie wollen. Ich habe so viel von mir selbst in diese Lieder gesteckt und bin so roh und verletzlich geworden, wie ich nur konnte, und am Ende haben wir sie auf ein Niveau gebracht, das ich mir nie hätte vorstellen können.