Mittwoch, 30. Januar 2019 19:15 Uhr

Paul van Dyk: 11 Millionen Euro Schadensersatz nach Sturz

Foto: Christopher Köstlin

Der Berliner Star-DJ Paul van Dyk (47) stürzte im Februar vor drei Jahren bei einem Gig von der Bühne und verletzte sich schwer. Nun soll der weltberühmte Musiker umgerechnet elf Millionen Euro Schadensersatz erhalten.

Paul van Dyk: 11 Millionen Euro Schadensersatz nach Sturz

Foto: Christopher Köstlin

Beim Festival „A State of Trance“ in Utrecht war Paul van Dyk mitten in einem seiner Gigs ca. 6 Meter Meter tief gestürzt, und zog sich dabei einen doppelten Bruch der Wirbelsäule und ein Schädel-Hirn-Trauma mit Blutungen im Gehirn zu. Danach musste er drei Monate in einer Klinik und der Rehabilitation verbringen. Zeitweise musste er seinen Alltag in einem Rollstuhl bewältigen. Er musste laufen und wieder sprechen lernen.

Der Musiker verklagte den Veranstalter.

Zweimal weltbester DJ

Nun bekam er 12,6 Millionen Dollar zugesprochen, also umgerechnet etwa elf Millionen Euro, berichtete u.a. zuerst ‚The Blast‘ und ‚Daily Mail‘. Die Schadenssumme beinhaltet u.a. bisherige und künftige Behandlungskosten, entgangene Gewinne in den Jahren unmittelbar nach dem Unglück.

Quelle: instagram.com

Das Gericht befand in seinem Urteil, dass die Veranstaltungsfirma die Bühne nicht sicher entworfen hatte und Van Dyk nicht darüber informierte, dass sich zwischen Publikum und Bühne ein nur mit Stoff abgehangener Graben fand, in den van Dyk schließlich stürzte.

Van Dyk ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten DJs der Welt und war einer der wenigen, die zweimal zur Nummer Eins der Welt gekürt wurden. Das war 2005 und 2006. Derzeit befindet such der Produzent auf Tour in Australien. (PV)

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