Montag, 4. Juni 2012 10:34 Uhr

Paul van Dyk: „Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent“

DJ-Legende Paul van Dyk (40) liebt seine Musik so heiß und innig, dass er es seit Jahren mühelos schafft, seinen Stammplatz im Olymp der besten DJs der Welt zu behaupten. Doch der Erfolg ist ihm nicht in den Schoß gefallen, wie der Ex-Ossi im Gespräch mit dem Magazin ‚Jolie‘ erzählt.

„Ich habe beim Hausaufgabenmachen immer Westradio gehört. Eines Tages liefen The Smiths – eine Offenbarung! Von da an habe ich mich intensiv mit Musik beschäftigt, vor allem mit elektronischer. Natürlich gab es da in der DDR nicht viel zu holen. Als die Mauer fiel, bin ich daher in jeden Club gerannt und habe zu Hause Tapes aufgenommen“, beschreibt van Dyk seine ersten Karriereschritte.

Den Mut, auch mal einen Fehler zuzugeben, hatte auch Paul van Dyk: „Ich habe ganz normal in einer Tischlerei gearbeitet“, erzählt er von seiner Lehrzeit. „Doch ich habe schließlich die Ausbildung abgebrochen, weil ich als DJ viel besser verdient habe und mehr Spaß hatte. Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent. Ich habe mir alles selbst draufgeschafft, vom Komponieren bis zur Technik, so richtig mit Lehrer.“

Paul van Dyk kann sich auf der Straße durchaus auch mal unerkannt bewegen, wie er dem Blatt verrät: „Von Teenies werde ich nur selten erkannt. Schon deshalb, weil man unter 18 nicht in die Clubs kommt, in denen ich auflege“, sagt er lachend. „Das hat den Vorteil, dass die meisten so viel Lebenserfahrung haben, um zu wissen, wann es passt, mich anzusprechen und wann nicht. Ich hatte da noch nie ein unangenehmes Erlebnis. […] Ich bekomme von meinem Publikum und von Leuten, mit denen ich arbeite, viel Energie zurück. So kann mein Akku nicht leer werden.“

Foto: Christoph Köstlin

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