Sonntag, 16. Dezember 2012 13:25 Uhr

Peter Illmann: Die Ikone des deutschen Musik-TV überrascht mit spätem Outing

Peter Illmann gehörte zu den Ikonen des deutschen Musikfernsehens. Jetzt outete er sich als homosexuell.

Der heute 53-jährige TV-Moderator war von 1983 bis 1985 das Gesicht der damals revolutionären ARD-Musiksendung ‚Formel Eins‘ und galt somit als der erste deutschen Video-Jockey im deutschen Fernsehen, der aktuelle Popmusik-Clips ansagte.

Illman gestand nun in der ‚Bild am Sonntag‘, dass er sich mit Rücksicht auf seinen Vater, der vor einigen Jahren gestorben war, nie geoutet habe: „Ich nehme natürlich an, dass er es trotzdem irgendwie geahnt hat“.

Der Moderator, der in den 80ern mit einer Lockenpracht wie weiland Thomas Gottschalk aufwartete und auch denselben Plauderton (‚Keiner ist geiler als die Tyler‘) drauf hatte, ist seit 25 Jahren mit seinem Lebensgefährten liiert, der allerdings für eine Bank in Südamerika arbeite.

Dass sich das Paar deshalb nur selten sehe störe ihn dabei weniger: „Einen Menschen zu haben, dem ich vertrauen kann und der bedingungslos immer für mich da ist, bedeutet mir mehr als alles andere.“

Illmann moderierte 1985 im ZDF die Sendung ‚P. I. T. – Peter Illmanns Treff‘ und auch die Musiksendung ‚Peters Pop-Show‘.

Seit Oktober 2010 moderiert er die Sendung ‚Formel Mord‘ – eine Krimi-Show –  beim Hörbuch-Radiosender ‚hörbuchFM‘. Peter Illmann spricht darin mit Opfern, Tätern und Ermittlern. Dabei geht es sowohl um reale als auch um fiktive Kriminalfälle. Außerdem präsentiert er auch spannende Hörbuchkrimis.

Foto: Patrick Hoffmann/Wenn.com

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