Sonntag, 24. Mai 2020 13:13 Uhr

Peter Maffay gibt Corona-Tipps für Künstler

Foto: imago images / APress

Peter Maffay hat Musikern Tipps während der Corona-Krise gegeben. Wegen der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen gibt es weder Konzerte noch Festivals. Deshalb müssen sich Künstler nun neue Strategien überlegen. Eine davon schlug Sänger Peter Maffay jetzt im „ZDF Morgenmagazin“ vor:

„Wir müssen innovativ sein, auch Veranstalter. Solche Konzepte müssen sich natürlich ökonomisch rechnen lassen können. Insofern gibt es eine ganze Reihe von Aufgaben, die ganz essentiell und noch zu lösen sind. Wir haben es ja noch nie in einer ähnlichen Form mit Situationen dieser Art zu tun gehabt. Wir alle kämpfen jeden Tag darum, Lösungen zu erzeugen, Konzerte möglichst bald wieder zu realisieren.“

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Über Rauchen und Alkohol

Im letzten Jahr, als der Musiker 70 geworden war, hatte er auf das Gerücht, früher zwei Flaschen Whiskey am Tag getrunken zu haben, gegenüber „NOZ“ reagiert: „Und mehr, bis zum Abwinken. Der Alkohol hat einiges zersägt an Beziehungen. Und ich habe geraucht wie ein Schlot. Diese Phase habe ich nur mit viel Glück überwinden können.“

Doch wie hat er es geschafft, von einem Tag auf den anderen plötzlich aufzuhören? Peter Maffay: „Ich habe einfach nicht mehr getrunken und nicht mehr geraucht. Und es war nicht mal schwer. Ich bekam eine Diagnose meines Hausarztes, der sagte, ich hätte Lungenkrebs. Er sei sich noch nicht ganz sicher, aber es sehe so aus. Es dauerte dann einen Tag, bis ich Klarheit hatte, dass es doch nicht so war.“

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Und weiter: „Aber ich habe mir damals gesagt, wenn es nicht so ist, dann ist es höchste Zeit aufzuhören. Und das ging dann auch, ich habe es nicht als Verzicht empfunden und hatte keine Entzugserscheinungen. Zwei Jahre später hat mein Arzt die Lunge gecheckt, und die Werte waren wieder völlig okay. Dabei hatte ich gefiltert ohne Ende.“

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