31.10.2019 23:11 Uhr

Prince rechnet mit der Musik unserer Zeit ab

imago images / UIG

Seit Ende Oktober ist die Biografie der 2016 verstorbenen Sänger-Legende Prince auf dem Markt. Da das unvollendete Buch bereits zu Lebzeiten des Musikers geschrieben wurde, stand nach dessen Tod vor drei Jahren zunächst nicht fest, ob das Werk dennoch veröffentlicht wird. Autor Dan Piepenbring nahm sich dem Projekt aber trotz allem an und veröffentlichte das Buch nun als „Unvollendete Autobiografie“.

Mit „The Beautiful Ones“ wurden die wichtigsten Stationen der Musik-Ikone Prince auf Papier gebracht. Das Werk bietet somit einen spannenden Einblick in das Leben des Künstlers. Schließlich beeinflusste dieser ja auch während der 1980er Jahre die internationale Musik-Szene maßgebend. Der US-Amerikaner verstand es dabei mit seinen Songs perfekt verschiedene Genres zu kombinieren.

Meinung zu Ed Sheeran und Katy Perry

Von zeitgenössischen Popstars hält der Meister allerdings eher weniger, wie nun in seiner Biografie enthüllt wurde. Darin rechnet er vor allem auch mit Chart-Stürmern wie Ed Sheeran (28) aber auch mit Katy Perry (35) und deren (damaliger) medialen Omnipräsenz ab. „Man versucht uns die Musik von Katy Perry und Ed Sheeran in den Hals zu rammen…man müsste den Sendern auch mal sagen, dass wir deren Lieder nicht mögen, egal wie oft wir sie hören.“

Prince rechnet mit der Musik unserer Zeit ab

Heyne-Verlag

„Selbst Affen können Musik vermarkten“

Dass die beiden Popstars singen können und zig Millionen Fans haben steht außer Frage. Doch der Ikone geht es bei dieser und der nächsten Aussage eher darum, die Entwicklung des Musik-Business in unserer Zeit generell zu kritisieren. „Heutzutage geht es in der Musik nur noch darum sich zu verkaufen“, so Prince. „Selbst Affen und Primaten könnten Musik vertreiben“, so der US-Star.

Dennoch spricht er damit eine Problematik an, die vor allem in dieser Branche nicht mehr zu übersehen ist. Jedenfalls kann sich Prince glücklich schätzen, dass seine Karriere in einer Zeit stattfand, in der allein die musikalische Qualität zählte und nicht die Kunst sich selbst zu vermarkten.

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