Sonntag, 8. September 2019 20:10 Uhr

Prince wollte nicht in Michael Jacksons „Bad“ mitspielen

Prince 2006. Foto: imago images/ Future Image

Eine Kollaboration von Michael Jackson († 2009) und Prince († 2016) ? Wow! Aber es war Prince, der das Pop-Team der Giganten zerplatzen ließ. Das Video zu Michael Jacksons Song „Bad“ gilt bis heute als eines der großartigsten der Musikgeschichte.

Es ist tänzerisch brillant, dauert geschlagene 18 Minuten und niemand anderes als der Oscar-Preisträger Martin Scorsese (76) führte damals Regie. Sogar er heute 57-jährige Wesley Snipes spielte mit.Das Meisterwerk hätte aber noch phänomenaler sein können, wenn Superstar Prince die ihm angebotene Rolle nicht ausgeschlagen hätte. Der Grund dafür scheint eine langjährige Rivalität zwischen den zwei Ikonen gewesen zu sein.

Verfeindete Superstars

Schon 2018 verriet der berühmte Musikproduzent Quincy Jones (86) in einem Interview mit der US-Ausgabe des Magazins „GQ“, dass er zusammen mit Michael Jackson eine Kollaboration mit Prince unter Dach und Fach bringen wollte. Nur leider konnten sich die Männer von ihrem ersten, persönlichen Treffen an nicht ausstehen.

Der Musikproduzent erzählt dem Magazin, wie die Männer bei der Zusammenkunft kaum ein Wort miteinander wechselten, sondern sich nur böse anfunkelten. Zu allem Überdruss nannte Prince Michael nicht bei seinem Namen, sondern sprach ihn mit dem Frauennamen Camille an.

Prince wollte nicht in Michael Jacksons "Bad" mitspielen

Foto: imago images / ZUMA Press

Nichtsdestotrotz soll der King of Pop wiederholt versucht haben, den „Purple Rain“-Sänger für eine Zusammenarbeit zum Song „Bad“ zu bewegen. Nachdem Prince bereits ein Duett abgelehnt hatte, bot Michael ihm nichtsdestotrotz eine Rolle in dem kommenden Musikvideo an, wie Prince vor seinem Tide im Interview mit Comedian Chris Rock (54) erzählte.

Prince: Keine Lust auf „Bad“

Der extravagante Star sollte dabei die Rolle des Rivalen von Michael im berühmten Dance-Battle zwischen den verfeindeten Gangs übernehmen. Laut Prince selbst lehnte er den Part mit folgender Begründung ab.

Die erste Zeile des Songs lautete nämlich „Dein Arsch gehört mir“. Prince habe auf die Anfrage geantwortet, dass er weder bereit sei, sich diese Ansage von Michael Jackson machen zu lassen, noch will er diesen Satz selbst in den Mund nehmen.

Eine recht fadenscheinige Begründung, die man wahrscheinlich mit „Ich hab keinen Bock auf dich“ hätte kürzer formulieren können.

Wesley Snipes: Der wahre Grund?

Die Rolle ging später an Wesley Snipes (57), der die Geschichte wiederum ein wenig anders in Erinnerung hat.

Wesley Snipes

Foto: Jens Kalaene

Als der „Blade“-Star 2017 in der Show von Conan O’Brien (56) zu Gast war, erzählte er, dass es schon so gut wie sicher war, dass Prince den Part übernimmt. Nachdem der King of Pop persönlich allerdings die flammende Bewerbung von Snipes sah, entschied er sich kurzerhand um.

Wie die Sache wirklich ablief, wird durch den frühen Tod der beiden Musiker wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Sicher scheint nur, dass es ihnen zu Lebzeiten leider unmöglich erschien, das Genie des anderen anzuerkennen.

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