Donnerstag, 1. August 2019 12:30 Uhr

Rammstein: Ein deftiger Männerkuss in Moskau

Foto: imago images / Christian Thiel

Die Rocker der deutschen Band Rammstein zeigten Solidarität mit Mitgliedern der LGBTQ+-Gemeinschaft und zwar im Rahmen ihrer aktuellen Tournee.
In Ländern, in denen die Politiker sich gegenüber den Mitgliedern der LGBT+-Gemeinschaft nicht besonders unterstützend verhalten, zeigt die Band Flagge.

Rammstein: Ein deftiger Männerkuss in Moskau

Herr Lindemann. Foto: imago images / Christian Thiel

Am 29. Juli küssten sich Paul Landers und Richard Kruspe, die Gitarristen der Band, während sie für den ‚Auslander‘-Song in Moskau im Luzhniki Stadium auf der Bühne standen und sprachen sich damit gegen die Anti-LGBT+-Gesetze des Landes aus. Dann überraschte die Truppe mit einem sogar noch größeren Statement: Nach ihrem Auftritt teilte die Band selbst ein Foto auf ihrem Instagram-Account, das genau diesen „Kuss“-Moment zeigt. Das Posting betitelten sie mit der Unterschrift, „Russland, wir lieben dich!”

Politische Botschaften

Die Musiker setzten das wichtige politische Statement, nachdem sie bereits in Polen im Stadion in Chorzów auftraten. Vor einer Woche war der Leadsänger Till Lindemann während eines Auftritts in dem Land dabei zu sehen, wie er über das Publikum hinweg Stagediving machte. Der Rocker wurde von seinen Fans aufgefangen und schwenkte dabei eine Pride-Fahne. Das ist ein erneuter Beweis dafür, dass die Band, die eine der erfolgreichsten Live-Bands der Welt ist, auch politisch etwas zu sagen hat und den Ländern eine Stimme verleihen will, die unterdrückt werden.

??????, ?? ????? ????!Photos: Jens Koch Fotografie

Gepostet von Rammstein am Dienstag, 30. Juli 2019

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