27.11.2018 14:03 Uhr

Rammstein machen jetzt geldgierige Ticket-Weiterverkäufer platt!

Das dürfte einige Leute richtig ärgern, die das große Geld mit Rammstein machen wollten: Die Herrschaften haben jetzt nämlich geldgierigen Ticketverkäufern den Kampf angesagt.

Foto: Olaf Heine

Ihre Fans rasteten komplett aus, als sie erfuhren, dass die Jungs um Frontmann Till Lindemann (55) im kommenden Jahr auf große Tour gehen. Beflügelt von dieser Nachricht brach bei einigen Leuten so etwas wie eine Goldgräberstimmung aus, denn die Nachfrage nach Tickets war so groß, dass zeitweise die Server gängiger Tickethändler wie Eventim lahmgelegt wurden.

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Kampft dem Wucher

So gingen einige Fans leer aus. Klar, dass da einige das ganz große Geld riechen und ihre Tickets zu überteuerten Preisen verticken wollen. Dem wollen Rammstein aber jetzt einen Riegel vorschieben und haben nun gerichtlich verbieten lassen, dass Konzertkarten über Plattformen wie Viagogo zu überhöhten Preisen weiterverkauft werden dürfen.

So zitiert das Musik-Magazin „NME“ Rechtsanwalt Sebastian Ott mit den Worten: “Gemeinsam mit der Band freuen wir uns, dass das Landgericht Hamburg unserer Auffassung gefolgt ist und das Verbot erlassen hat. […] Die Entscheidung des Gerichts ist ein Warnsignal an alle, die meinen, sie könnten überteuerte und ungültige Rammstein-Tickets erneut verkaufen.”

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Geldgierige Händler hatten versucht aus der Knappheit der Konzertkarten knallhartes Kapital zu schlagen und wollten Presseberichten zufolge via Viagogo Tickets im wert von 75 Euro für knackige 1.000 Euro weiterverkaufen. Das geht jetzt nicht mehr.