Revolverheld sagen ihre Tour 2023 ab: Das sind die bitteren Gründe

dpadpa | 08.07.2022, 11:44 Uhr
Revolverheld
Revolverheld

@ Tim Kramer/SonyMusic

Wird ein Kulturbetrieb im nächsten Winter coronabedingt möglich sein? Der Band um den Frontmann Johannes Strate ist das zu unsicher - und zieht vorsorglich Konsequenzen.

Die Hamburger Band Revolverheld hat coronabedingt ihre für Anfang 2023 geplante Arena-Tour abgesagt. „Wir befürchten für den Winter leider wieder das Schlimmste“, sagte Sänger Johannes Strate am Donnerstag in einer Videobotschaft auf Instagram.

Es könne niemand gewährleisten, dass im Winter ein Kulturbetrieb stattfinden kann.

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Unsicherheiten sind für Revolverheld zu groß

In dem Statement heißt es u.a.:

„Nach Rücksprache mit etlichen Expert*innen aus der Konzertbranche, der Medizin und der Politik, sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass für die Wintermonate einfach noch nicht sicher genug geplant werden kann, so wie wir es uns alle wünschen. Die Unsicherheit in der Branche und offensichtlich auch bei euch, ist verständlicherweise noch riesengroß. Niemand kann aktuell garantieren, dass es in den kommenden Wintermonaten einen uneingeschränkten Kulturbetrieb geben kann und wir werden wohl leider nicht die Einzigen bleiben, die darauf reagieren müssen. Unsere gesamte Branche leidet aktuell offensichtlich an Long COVID.“

Und weiter: Am Ende steht die Sicherheit und die Gesundheit an erster Stelle, und diese wollen wir gewährleisten, können es aber ohne Rückhalt aus der Politik leider nicht.“

Die Tour „Neu erzählen“ sollte am 24. Januar in Leipzig starten und die Band in mehr als ein Dutzend Städte führen. Das letzte Konzert der Arena-Tour war für Mitte Februar in Hamburg geplant. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

(dpa/K&T)