16.02.2020 22:51 Uhr

Rock gegen Buschfeuer: Das war die Show mit Alice Cooper und Queen

Adam Lambert. Foto: imago images / AAP

Zehn Stunden rockten in Australien nationale und internationale Stars für die Buschbrand-Hilfe. Dabei sind viele Millionen Euro zusammengekommen.

Bei einem Benefizkonzert zugunsten der Buschfeuer-Hilfe in Australien sind umgerechnet etwa 5,9 Millionen Euro zusammengekommen. Rund 75.000 Menschen verfolgten am Sonntag im größten Stadion Sydneys die Auftritte von Künstlern wie der Band Queen mit Sänger Adam Lambert, Rocker Alice Cooper, Sängerin k.d. lang, dem 70er-Jahre-Star Olivia Newton-John oder der australischen Gruppe 5 Seconds of Summer. Das rund zehnstündige Konzert wurde auch live im Fernsehen übertragen.

Rock gegen Buschfeuer: Da war die Show mit Alice Cooper und Queen

Opa Cooper lieferte eine große Show ab. Foto: Joel Carrett/AAP/dpa

Fast 10 Mio Dollar eingesammelt

Der gesamte Erlös von rund 9,5 Millionen australischen Dollar aus dem „Concert for National Bushfire Relief“ komme den Feuerwehrleuten in Australien, dem Roten Kreuz und einer Tierschutz-Organisation zugute, teilten die Veranstalter mit. Als Präsentatorin trat die australische Komikerin Celeste Barber auf, die allein mit einer Facebook-Kampagne umgerechnet rund 31 Millionen Euro an Spenden gesammelt hatte.

Sie dankte den Feuerwehren und kritisierte die konservative Regierung von Premier Scott Morrison, dem mangelndes Krisenmanagement vorgeworfen wird: „Als Aussies halten wir zusammen, denn wir müssen gegenseitig auf uns aufpassen – wie sich gezeigt hat, tun die Leute ganz oben dies nämlich nicht“, sagte Barber.

Insgesamt sind bei den Bränden in Australien seit September mehr als 12 Millionen Hektar Land verwüstet worden, etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben, Tausende Häuser wurden zerstört. Dutzende Feuer brennen noch immer, starke Regenfälle sorgten aber für eine Entspannung der Lage. (dpa/KT)

Rock gegen Buschfeuer: Da war die Show mit Alice Cooper und Queen

Celeste Barber: „Als Aussies halten wir zusammen.“. Foto: Joel Carrett/AAP/dpa