Sonntag, 3. Februar 2019 17:10 Uhr

Sahen diese Stars ihren Tod kommen?

Wie oft wir bereits den Satz hörten: „Die könnten alle noch leben“. Und sicherlich hätte der Tod von Künstlern wie Amy Winehouse oder Jimi Hendrix verhindert werden können – oder vielleicht doch nicht? Vielleicht entscheidet wirklich das Schicksal, wessen Lebenszeit früher verstreichen soll oder muss (meist im Alter von 27) und vielleicht gibt es den Betroffenen bereits vorher einen Wink, um sich besser darauf vorbereiten zu können. Man weiß es nicht, doch einige Stars, die verstorben sind, schienen es durchaus zu wissen.

Sahen diese Stars ihren Tod kommen?

Fotos: WENN.com

Jimi Hendrix

Der Musiker starb, wie auch die anderen, ebenfalls viel zu früh im Alter von 27 Jahren, doch der Hype und der Ruhm um ihn wurden erst danach noch viel stärker. Mehrere neue Alben des Rockers wurden posthum veröffentlicht und vor allem ein Song erregte die Aufmerksamkeit seiner Fans. In „Ballad of Jimi“, den R&B-Sänger Curtis Knigth 1970 kurz nach Hendrix plötzlichem Tod veröffentlichte, wollen die Anhänger des Sängers einige unheimliche Zeilen hören.

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In dem Text heißt es unter anderem, dass ein Gitarrist namens Jimi seinen eigenen Tod voraussieht – „Fünf Jahre, sagte er. Er ist nicht gegangen, er ist einfach tot“. Knight behauptete später, die Texte seien von einem Traum von ihm inspiriert worden, in dem Hendrix starb. Als er ihm von seinem düsteren Traum erzählt habe, soll Jimi Jendrix folgendes gesagt haben: „Es ist jetzt 1965. In fünf Jahren werde ich tot sein“. Knight behauptete außerdem, die Ballade sei am 18. September 1965 geschrieben und aufgezeichnet wurde – fünf Jahre vor dem Tod von Hendrix.

Jim Morrison

Vom Poeten zum Rockstar – so ungefähr lässt sich die Karriere von Jim Morrison beschreiben. Er entwickelte aber neben seiner Leidenschaft für die Musik auch eine Abhängigkeit von Drogen und Alkohol. Sein mysteriöser Tod in seiner Pariser Wohnung am 3. Juli 1971 machte ihn zu einem Mitglied des berüchtigten „Club 27“.

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Dem Sterben von Morrison gingen die Tode Jimi Hendrix‘ und Janis Joplins voraus. Seine musikalischen Kollegen auf so tragische Weise zu verlieren, hatte ihn zutiefst geschmerzt. Freunde, mit denen er sich im Oktober 1970 in einer Bar in Los Angeles traf erinnerten sich später daran, dass Morrison immer wieder gemurmelt habe: „Ihr trinkt gerade mit Nummer 3. Ja, so ist es. Nummer 3“.

John Lennon

Über die Beatles kursieren schon seit vielen Jahren zahlreiche Verschwörungstheorien. Eine der berühmtesten ist aber die, dass John Lennon seinen eigenen Tod vorher sagte. 1965 sprach der Sänger in einem Interview über die Zukunft der Band und sagte: „Wir werden entweder bei einem Flugzeugabsturz sterben oder wir werden von irgendeinem Irren ermordet“.

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Doch das ist nicht das einzige, was darauf hinweist, dass Lennon seinen Tod kommen sah. In seinem letzten Interview erklärte John Lennon, dass er nicht daran interessiert sei irgendwann „ein toter Held“ zu sein. Er lachte über den Brief eines Fans, der behauptete von einem Geist Informationen darüber erhalten zu haben, dass es in Lennons Leben einen Mordversuch geben würde. Das Datum, das genannt wurde, war zwar ein falsches, doch der Mord trat ein.

Der 40-jährige Musiker wurde am 8. Dezember 1980 in New York von David Chapman erschossen. Chapman galt als verrückt und soll Stimmen in seinem Kopf vernommen haben, die ihm den Auftrag gaben, Lennon zu töten.

Tupac

Der legendäre Rapper sang bereits in verschiedenen Songs auf unterschiedliche Weise über seinen späteren Tod. In dem posthum veröffentlichten Video zu „I Ain’t Mad At Cha“ wird sein Charakter von einem maskierten Mann erschossen. Im Jahr 1995, zwei Monate nachdem Tupac einen Banküberfall mit fünf Schüssen überlebte sagte er einem Vibe-Reporter: „Dies ist mein letztes Interview. Wenn ich getötet werde, möchte ich, dass die Leute alles erfahren – die ganze Wahrheit“.

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Es war zwar nicht sein letztes Interview, hielt die Fans aber nicht davon ab, Verschwörungstheorien über Tupacs Leben und seinen Tod in die Welt zu setzen bis hin zu der Möglichkeit, eine göttliche Kraft habe sein Ableben verursacht. Eines der aussagekräftigsten Vermutungen stammte dann aber von Tupacs Co-Star Tim Roth (die beiden standen für den Film „Gridlock’d“ vor der Kamera). Der erzählte damals dem „Rolling Stone“-Magazin, dass er sich Sorgen darüber gemacht hatte, wie viele Waffen der Rapper bei sich trug.

Als Roth ihn danach fragte, habe Tupac geantwortet: „Ich glaube, da draußen gibt es eine Kugel mit meinem Namen drauf, Mann“. Der Rapper wurde am 7. September 1996 nur vier Monate vor der Veröffentlichung des Films im Alter von nur 25 Jahren erschossen.

Aaliyah

Als die erst 22-jährige R&B-Sängerin am 25. August 2001 kurz nach Abflug von den Bahamas in der kleinen Cessna abstürzte, suchten die Behörden wochenlang nach Hinweisen, wie es zu dem tragischen Unfall kam. Die Untersuchungen pendelten sich in Richtung Motorversagen oder Überlastung des Piloten ein, aber möglicherweise spielte auch einfach das Schicksal eine große Rolle bei Aaliyahs Tod.

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Ungefähr einen Monat vor dem tödlichen Absturz sprach die Musikerin mit der deutschen Zeitung „Die Zeit“ über einen immer wiederkehrenden Traum. „Jemand folgt mir. Ich weiß nicht warum, ich habe Angst. Dann hebe ich plötzlich ab und schwebe weit weg. Wie fühle ich mich? Als würde ich in der Luft schwimmen – frei, schwerelos. Niemand kann mich erreichen, niemand kann mich berühren. Es ist ein wunderbares Gefühl“.

Aaliyahs Traum bietet natürlich für viele Fans, die an Vorzeichen und Schicksal glauben, bestes Interpretationsmaterial. Die Parallele zu dem düsteren Flug-Traum scheint wie eine dunkle Vorhersage daher zu kommen – insbesondere wenn man bedenkt, dass die Sängerin eigentlich Angst vor kleinen Flugzeugen hatte. Doch die friedlichen und befreienden Gefühle, die sie während ihres Traums empfand, bieten vielleicht Freunden, Fans und der Familie etwas Trost.

Prinzessin Diana

Sie ist bis heute eine (royale) Legende und wird als erste Frau von Prinz Charles und als Mutter von Prinz William und Prinz Harry unvergessen bleiben. In den 80’ern sah sie sich unermüdlich in der Aufgabe, wohltätige Arbeit zu unterstützen, setzte sich unter anderem für Obdachlose, Opfer von Landminen und Menschen, die von Epidemien heimgesucht wurden.

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Prinzessin Di besuchte HIV-und AIDS-Erkrankte, suchte den Kontakt zu ihnen, obwohl Wissenschaftler in dieser Zeit noch immer glaubten, der Virus könne durch bloße Berührung übertragen werden. Nach ihrer Scheidung von Prinz Charles im Jahr 1996 setzte Diana ihre königlichen Pflichten und Wohltätigkeitsarbeiten fort – bis zur schicksalhaften Nacht des 31. August 1997, als die damals 36-Jährige, ihr Freund Dodi Fayed und ihr Fahrer bei einem Autounfall in Point de l’Alma in Paris ums Leben kamen. Doch das Unheimliche an dem ohnehin sehr umstrittenen, vermeintlichen tragischen Unfall, ist die Tatsache, dass Diana zehn Monate vor ihrem Tod einen Brief an ihren ehemaligen Butler Paul Burrell schickte.

Laut der „Daily Mail“ soll sie darin davon gesprochen haben, dass jemand „einen Unfall mit ihrem Auto plane, mit Bremsversagen und schweren Kopfverletzungen, um Charles den Weg freizumachen, eine anderen zu heiraten“. Heute ist der Sohn von Queen Elisabeth mit Camilla Parker Bowles verheiratet.

Amy Winehouse

Die Sängerin stieß als eine der letzten (bisher) zum „Club 27“ dazu. Die unsichtbaren Narben, die die Sängerin mit der wahnsinnig auffälligen Stimme, schien man fast in jedem ihrer Songs zu spüren. Jahrelang hatte sie mit Alkohol-und Drogeneskapaden zu kämpfen, die ihre, eigentlich erfolgreiche Karriere, zu Lebzeiten massiv überschatteten.

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Am 23. Juli 2011 wurde Winehouse in ihrem Haus in London tot aufgefunden. Sie war an einer Alkoholvergiftung gestorben. Sie hatte angeblich das fünffache der gesetzlichen und vor allem verträglichen Menge konsumiert und danach in eine Art Koma gefallen. Offenbar hatte sich die Sängerin mit der weltberühmten Nest-Frisur bereits einige Jahre vor ihrem Tod mit dem „Club 27“ intensiv beschäftigt. Nur zehn Monate nach ihrem 27. Geburtstag wurde sie Mitglied.

Eine Quelle erzählte damals dem „Mirror“: „Es war fast so, als wollte sie jung sterben, ein Erbe hinterlassen und ihre Musik und ihre Stimme in Erinnerung rufen“. Alex Foden, Stylist und langjähriger Freund des „Back To Black“-Stars erzählte: „Amy hat mir immer wieder gesagt, dass sie glaubte, auch mal Mitglied des „Club 27″ zu werden. Es ist so herzzerreißend, dass sich ihre Pläne erfüllt haben. Sie kannte ihre Grenzen und ich denke, dass sie wusste, dass diese letzte Handlung ihren Tod bedeutete“.

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