Montag, 14. Oktober 2019 13:55 Uhr

Sam Smith hat keinen Bock mehr auf schnulzige Balladen

Foto: imago images / UPI Photo

Sam Smith setzt jetzt auf Popsongs statt Balladen. Der 27-jährige Sänger machte vor wenigen Tagen bekannt, dass er sich von der „akustischen, gefühlvollen Version von Popmusik“ abwenden will und nun fröhlichere Popsongs singen möchte.

In der ‚Zach Sang Show‘ erklärte er jetzt, wie es zu dem Sinneswandel kam: „Ich habe das Gefühl, dass ich in der letzten Zeit eine Seite von mir gezeigt habe, die ich normalerweise für mich selbst behalte oder nur meiner Familie und meinen Freunden zeige. Ich habe sie allen gezeigt und alle finden sie toll.“

Quelle: instagram.com

Und weiter: „Das hat mir fast schon die Erlaubnis gegeben, irgendwie das zu machen, wovon ich schon immer geträumt habe, aber Angst davor hatte, es zu tun, was Popmusik ist.“

Das Album wird der Nachfolger von ‚The Thrill of It All‘ von 2017 sein und soll 2020 erscheinen. Es scheint, als habe Smith sich heute gefunden. Denn noch zu Zeiten seines Debütalbums hatte sich der Musiker ganz und gar nicht mit seiner Arbeit wohlgefühlt.

Er fühlte sich eingesperrt

In einem Aufsatz für das ‚Attitude‘-Magazin schrieb Smith kürzlich: „Als ich mein erstes Album machte, war ich ein Niemand und ich fühlte mich frei, zu sein, wer auch immer ich bin, und mich auszudrücken, wie ich es wollte, aber das Nachfolgealbum war anders. Ich fühlte einen tiefen und schweren Druck, dass ich meine Fans nicht enttäuschen wollte, meine Plattenfirma, meine Familie.“

Und dann wurde er konkreter: „Aber auch hauptsächlich mich selbst. Als jeder Tag verging, fühlten sich meine Anzüge eher wie Sträflingsklamotten an und mein Kopf begann, sich mehr und mehr wie ein Gefängnis anzufühlen.“

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