Dienstag, 26. Juni 2012 11:32 Uhr

Schmusekönigin Rumer: Das richtige zweite Album kommt erst noch

Rumer ist vielen mit ihrem Hit ‚Slow’ aus dem Jahr 2010 natürlich im Gedächtnis geblieben. Die britische Sängerin stürmte damit nicht nur die Charts in ihrem Heimatland, auch in Deutschland konnte sich die Single und das Debütalbum ‚Seasons of my Soul’ weit oben in den Charts platzieren.

Nun folgt Rumers neue Platte ‚Boys don’t Cry’, die eigentlich nicht das offizielle zweite Album ist, wie die 31-jährige klatsch-tratsch.de im exklusiven Interview verriet.

Rumer sagte dazu: „Das Album ist nur ein Projekt, das ich schon seit langer Zeit machen wollte. In der Zwischenzeit habe ich mein ‚zweites Album’ fertig geschrieben. Ich würde ‚Boys don’t Cry’ nicht wirklich als mein zweites Album bezeichnen. Es ist eine Art Überbrückungsprojekt.“

Auf ‚Boys don’t Cry’ findet man Coversongs aus eher unbekannteren Songs aus den 70er Jahren. Nur einen Song mit ‚Boys don’t Cry‘ sucht mabn vergeblich. Warum Rumer dem Album diesen Titel gab, erklärt sie so: „All die Lieder des Albums wurden von Männern geschrieben. Ich habe eine emotionale Landschaft erforscht und finde dass Männer Emotionen zeigen dürfen! Ich mag sensible Männer. Ich mag zwar Männer die aussehen wie Bad Boys, es aber nicht sind. Die Musik der 70er gefällt mir, es ist die Ära der Singer/Songwriter. In der Zeit herrschte eine tolle Stimmung und ein großartiger Sound.“

Auf ein Album mit neuen eigenen Songs von Rumer müssen Fans also noch ein wenig warten. Doch solange ist ‚Boys don’t Cry’ eine perfekte Alternative. Denn obwohl es sich ausschließlich um Coversongs handelt, sind diese durch Rumers Stimme und ihren prägnanten Stil zu völlig neuen, eigenen verwachsen.

Trotzdem hat uns die Britin mit den pakistanischen Wurzeln schon einige Details zu den kommenden Songs vom Album verraten: „Es ist der Soundtrack zu meiner Reise zur Glückseligkeit. Es wird schnellere Beats geben, es wird farbenfroh, es wird kosmisch, es wird warm und hell. Meine Inspirationen kommen von Natur und spirituellen Gedanken. Die Menschen, die meine Musik hören sind, liebevoll und anders, es sind Menschen jeden Alters, ganze Familien.“

Und dan verriet sie so ganz nebenbei, dass ihr neues Werk erst im Januar 2014 erscheinen soll.

Singer/Songwriter-Musik ist in jeder Hinsicht meisten sehr speziell, mit Mainstream Pop hat das nichts zu tun. Für viele ein Grund, Rumers Musik als langweilig abzustempeln, doch genau das sieht die Sängerin nicht so eng: „Es ist okay für mich, es ist okay wenn andere so denken. Viele denken auch, das Norah Jones Musik langweilig ist, ich finde das gar nicht. Sie hat einen sehr interessanten Stil. Ich denke einfach, dass es auf den jeweiligen Geschmack ankommt, jeder hat da seine eigene Meinung. Ich arbeite auch nicht für umsonst, ich bin eine Zigeunrerin. Aber das ist nicht meine Motivation, meine Motivation ist etwas Schönes zu kreieren und Zeichen zu hinterlassen.“

Auch eine Rumer hat übrigens Idole und auch wenn man es bei ihr nicht erwartet, sie ist ein großer Madonna-Fan und das bereits schon seit der frühen Kindheit: „Ich liebe Madonna, ich bin ein Madonna-Fan seit ich sieben Jahre alt bin. Ich würde so gerne mal etwas musikalisch mit ihr machen!“

Fotos: klatsch-tratsch.de/Micael Fricke

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