Dienstag, 3. Oktober 2017 09:38 Uhr

Shania Twain: Es war keine Zeit für Selbstmitleid

Shania Twain hat Angst, früh zu sterben. Nicht, weil sie Angst vor dem Tod hat, sondern weil sie ihren Teenager-Sohn nicht ohne Mutter zurücklassen will.

Shania Twain: Es war keine Zeit für Selbstmitleid

Foto: Josiah True/WENN.com

Die Country-Ikone war selbst erst 22 Jahre alt, als sowohl ihre Mutter Sharon als auch ihr Stiefvater Jerry Twain bei einem tragischen Autounfall ums Leben kamen. Dieses Ereignis hat Narben hinterlassen und die 52-Jährige hat große Angst davor, dass ihrem 16-jährigen Sohn Eja Lange, den sie mit ihrem Ex-Mann Robert ‚Mutt‘ Lange hat, etwas ähnliches passieren könnte. Der Zeitung ‚Daily Telegraph‘ verriet sie nun: „Ich hoffe, ich bin lange genug für ihn da, damit er die Einsamkeit nicht fühlen muss, die ich erlebt habe. Ich weiß, wie es ist, durch das Leben zu gehen mit nichts, worauf man bauen kann, mit niemandem, bei dem man sich fallen lassen kann.“

Twain zog ihre Geschwister allein auf

Nach dem Tod ihrer Eltern war es an Shania, ihre jüngeren Geschwister Jill, Carrie Ann und Mark aufzuziehen. Selbstmitleid hatte sie dabei nie. „Ich hatte keine Zeit, mir selbst leid zu tun. Ich hatte keine andere Familie, keine Tanten, Onkel oder irgendwen, der mir je geholfen hat. Als meine Eltern starben, war es das. Das war der Beginn meines Erwachsenenlebens. Ich habe einfach weiter gemacht. Dieses ‚Komm einfach drüber weg‘-Ding ist beleidigend. Man muss in seiner eigenen Geschwindigkeit damit fertig werden. Zeit heilt. Das Leben geht weites. Ich glaube an Veränderungen.“

Am 29. September erschien ihr Comeback-Album „Now“.

Shania Twain: Es war keine Zeit für Selbstmitleid

Foto: Universal Music

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