Mittwoch, 27. Mai 2020 19:55 Uhr

Shirin David dreht trotz Corona Video mit 70 Personen

imago images / Future Image

Für Shirin David stand zuletzt der Musikvideo-Dreh zu ihrer neuen Single „Hoes UpG‘s Down“ auf der Agenda. Gefilmt wurde das Ganze in einer Berliner Luxus-Villa. Dabei hat sich die 25-Jährige allerdings nicht alleine vor die Kamera gestellt, sondern Berichten zufolge mit mindestens 70 weiteren Personen.

Vor Corona wäre das wohl nichts Spektakuläres gewesen. Im Rap-Business steht das Gebot „Je protziger, desto besser“ immerhin an erster Stelle. Daran, dass man diesem Lifestyle auch während der Pandemie treu bleibt, gibt es grundsätzlich ja auch nichts auszusetzen.

So viele Personen sind eigentlich erlaubt

Mit ihren Insta-Storys lieferte die Hamburgerin ihren Fans schon mal einen Vorgeschmack auf das, was sie in dem Clip, der am 29. Mai erscheinen wird, erwarten wird: nämlich zahlreiche freizügig gekleidete Mädels, die eng auf eng in einer Villa im gehobenen Stadtteil Westend feiern.

In Berlin sind derzeit allerdings nur Versammlungen von maximal 50 Personen erlaubt, sofern diese nicht unvermeidbar sind. Die Konsequenz war also, dass die Beamten den Dreh beenden mussten, wie später auch über Twitter bestätigt wurde. Dabei soll es sich mutmaßlich um den der „Supersize“-Interpretin gehandelt haben.

Diese Strafe droht den Beteiligten

„Nach Lärmbeschwerden wurden Kollegen in der Nacht zum Montag zu einer Villa in Westend alarmiert. Vor Ort stellten sie eine Party mit über 70 Gästen fest. Laut Veranstalter wurde ein Musikvideo gedreht. Die Veranstaltung wurde aufgelöst und Covid-19-Anzeigen geschrieben“, so die Berliner Polizei.

Die Rapperin selbst wurde zwar nicht namentlich genannt, allerdings deuten die Insta-Storys der 25-Jährigen darauf hin, dass es sich um ihren Videodreh gehandelt hat. In diesen war nämlich zu sehen, wie die Musikern in einer Villa im Westend gedreht und gefeiert hat.

Zudem postete David ein Screenshot der Polizei-Meldung, äußerte sich bisher aber noch nicht weiter dazu. Die Beteiligten haben nun jedenfalls Bußgelder zwischen 50 Euro- 500 Euro zu befürchten. Ob die Darstellerinnen das wohl mit der Gage für den Dreh ausgleichen können?

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