18.07.2020 20:31 Uhr

Shirin David: Wurde sie beim Klauen erwischt?

Hat Shirin David den Beat für ihren neuen Song "Never Know" vom britischen Rapper C1 gestohlen?

imago images / Future Image

Am 17.Juli erschien der neue Track von Deutschlands derzeit erfolgreichsten Rapperin Shirin David (25). Zusammen mit dem Berliner Hip Hop-Star Luciano (26) mischt sie mit dem Track „Never Know“ richtig auf.

Shirin David: Die Fans lieben ihren neuen Grime-Sound

Der Song klingt im Vergleich zu dem Sound ihres ersten Albums „Supersize“ deutlich düsterer. Denn während ihre Debüt-LP sehr spaßig und aufmüpfig daherkam, erinnert „Never Know“ vielmehr an den harten Grime-Sound aus Großbritannien.

Die Fans zeigten sich begeistert! Der Track schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen iTunes-Charts. Die Musikerin bedankte sich in ihren Storys bei den Fans. Sie schrieb: „Ich bin mir bewusst darüber, dass diese Zahlen leider keinen wirklichen Wert mehr haben, aber ich freue mich trotzdem sehr darüber.“

Ist der Beat von C1 aus London geklaut?

Es gibt aber nicht nur gute News für Shirin David. Ein User wirft der Musikerin vor, den Beat für ihren Hit geklaut zu haben. Seiner Meinung nach stammt dieser ursprünglich von dem britischen Musiker C1 aus London, genauer gesagt von dessen Lied „Runtz“.

Ja, die Beats klingen ähnlich, aber wir sagen an dieser Stelle ganz ehrlich, dass wir nicht über die musikalische Expertise verfügen, um bestimmen zu können, ob der Beat geklaut wurde oder nicht.

Quelle: instagram.com

Inspiration oder Kopie?

Man muss allerdings sagen, dass Luciano dafür berüchtigt ist, sich sehr stark von anderen Rappern inspirieren zu lassen. Sein Sound wirkt oft wie eine deutschsprachige Kopie von französischen Musikern. Es könnte also durchaus sein, dass Luciano bei seiner Recherche auf „Runtz“ gestoßen ist.

Die Gefahr ungewollt zu kopieren, besteht natürlich immer. So mancher Star wie Charlie XCX (27) verzichtet deswegen während des Aufnehmens neuer Musik komplett darauf, sich die Werke anderer Kollegen zu Gemüte zu führen. Eine Melodie, eine Tonfolge oder eben ein Beat könnte sich im Unterbewusstsein festsetzen und so ohne böse Intension auf dem eigenen neuen Album landen,

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