Donnerstag, 10. Januar 2019 10:25 Uhr

Sido: „Damals war ich nicht treu“

Foto: AEDT/WENN.com

Sido ist einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands. Heute ist er außerdem als Schauspieler und Musikproduzent tätig. Seine aktuelle Single „Tausend Tattoos“ kann man als eine Art Hymne an seine Liebsten interpretieren.

Sido: "Damals war ich nicht treu"

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Im Gespräch mit dem Magazin „Cosmopolitan“ gibt er Einblick in sein Familienleben, verrät, was er von Statussymbolen hält und berichtet von seinen Zukunftsplänen.

Er ist anders als andere Rapper

Schnell wird klar, dass Sido sich stark von den meisten anderen Rappern unterscheidet: „Ich habe inzwischen so viel Kohle, dass ich nicht mehr arbeiten müsste, aber man sieht und merkt es mir nicht an. Viele, die in diesem Business erfolgreich geworden sind, schämen sich für ihre alten Freunde, trennen die Welten. Bei mir ist das genau andersrum.“

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Warum er so bodenständig geblieben ist? „Ich habe einfach früh kapiert, dass man nicht der Schlauste, Schönste und Stärkste sein kann. Es gibt immer jemanden, der mehr hat oder etwas besser kann. Wenn man sich damit abgefunden hat, entspannt das einen enorm.“

Auch persönlich hat der Rapper sein Ziel erreicht: „Ich führe heute genau das Leben, das ich mir immer erträumt habe. Mit Familie, Haus und Garten“, sagt er. Mit seiner heutigen Frau, Moderatorin Charlotte Würdig, hat er zwei Kinder und ist sehr glücklich.

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Er war nie treu

In seinen vorherigen Beziehungen war das nicht immer so: „Ich war immer in langen Beziehungen. Auch weil ich nicht gut allein sein kann. Damals war ich nicht besonders treu. Weil ich dieses Respektding nicht verstanden habe. Heute weiß ich, dass Liebe bedeutet, sich auf Augenhöhe zu begegnen, sich gegenseitig zu achten.“

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Außerdem verrät Paul Hartmut, wie Sido mit bürgerlichem Namen heißt, wovor er sich am meisten fürchtet: „Ich möchte nie wieder in mein Viertel zurück oder mein altes Leben zurückhaben. Das ist meine größte Angst.“

Damit das niemals passieren wird, hat er auch schon einen Plan für die kommenden Jahre: „Bis 55 mache ich noch Musik, um damit Geld zu verdienen. Bis dahin sind alle Kinder aus dem Haus, dann beginnt mein sogenannter Lebtag. Da werde ich mit einem Boot von einem Sonnenort zum nächsten schippern. Ahoi!“

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