KonzertSilvester in München: Rammstein stellen hier mal einiges klar

Rammstein-Frontsänger Till Lindemann.
Rammstein-Frontsänger Till Lindemann.

Malte Krudewig/dpa

dpadpa | 18.08.2022, 12:56 Uhr

Viel Wirbel gab es die letzten Tage um ein gigantisches Konzert auf der 42 Hektar großen Theresienwiese in München. Nach der Absage äußert sich die Band.

Ein geplantes Riesenkonzert von Rammstein am Silvesterabend in München sorgte erst für Wirbel und wurde schließlich abgesagt. Nun stellen die Berliner Musiker rund um Frontsänger Till Lindemann klar, dass sie den Auftritt noch gar nicht zugesagt hatten.

„Richtig ist, dass der Band eine grundsätzliche Anfrage hierzu vorlag, nicht für die Theresienwiese, sondern für das Messegelände München“, sagte ein Band-Sprecher jetzt der Deutschen Presse-Agentur in München. „Es gab weder eine finale Zusage der Band noch einen Veranstaltungsvertrag.“

145.000 Fans sollten zu Rammstein pilgern

Nach den Plänen der Leutgeb Entertainment Group sollten 145.000 Menschen mitten in München auf der Theresienwiese, dem Ort des Oktoberfests, mit Rammstein ins Jahr 2023 feiern. Der Stadtrat segnete den Veranstaltungsort ab und verwies zur weiteren Genehmigung an die Verwaltung.

Nach Diskussionen unter anderem über die Lärmbelastung der Anwohner, die hohen Anforderungen an Polizei und Rettungskräfte und die Sicherheit der Besucher sagte der Veranstalter das Vorhaben jedoch am Dienstag überraschend ab.



Das ist die Theresienwiese

Die 42 Hektar große Theresienwiese im Münchner Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt ist vor allem durch das seit 1810 alljährlich stattfindende Oktoberfest bekannt.

Im Winter wird dort u.a. Tollwood-Festival veranstaltet sowie Zirkustourneen und Flohmärkte.

(dpa/K&T)