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Freitag, 17. Mai 2019 19:10 Uhr

Sisters-Prognosen beim ESC: Reicht’s nur für den letzten Platz?

Foto: EBU

Die ESC-Favoriten Niederlande, Schweden und Russland haben sich wie erwartet für das Finale am Samstag qualifiziert. Ein deutschsprachiges Land schafft den Sprung, ein anderes scheidet aus. Muss sich das deutsche Duo Sisters auf eine Pleite einstellen?

Sisters-Prognosen beim ESC: Reicht's nur für den letzten Platz?

Foto: EBU

Luca Hänni hat es für die Schweiz ins Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv geschafft. Paenda aus Österreich schied dagegen am Donnerstag im zweiten Halbfinale aus (wir berichteten).

Duncan Laurence (Niederlande), John Lundvik (Schweden) und Sergey Lazarev (Russland), die zu den Favoriten zählen, schafften ebenfalls den Sprung ins Finale. Mit ihnen wetteifern werden unter anderem Nordmazedonien, Albanien, Aserbaidschan, Dänemark, Norwegen und Malta.

26 Länder im Finale

Dagegen wurden Armenien, Irland, Moldau, Lettland, Litauen, Kroatien und Rumänien nicht für das Finale am Samstag ausgewählt, bei dem insgesamt 26 Länder antreten.

Weil Deutschland zu den großen Geldgebern der Eurovision gehört, ist das deutsche Duo Sisters automatisch für das Finale am Samstag gesetzt. Dies gilt auch für Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien sowie Israel als Gastland. Die Erfolgschancen der Sisters gelten als sehr gering. Nach dem zweiten Halbfinale rutschten sie laut Prognosen der Buchmacher sogar auf den letzten Platz im Finale.

Sisters-Prognosen beim ESC: Reicht's nur für den letzten Platz?

Laurita. Foto: EBU

Urban verteidigt das Duo

Der ESC-Kommentator Peter Urban verteidigte die deutschen Sängerinnen und ihren Titel „Sister“ am Donnerstag gegen Kritik. Carlotta Truman (19) und Laurita Spinelli (26, eigentlich Laura Kästel) hätten sich bei Pressekonferenzen in Tel Aviv „ganz großartig“ präsentiert, sagte er dem „Münchner Merkur“. Urban betonte: „Laurita und Carlotta sind die Richtigen, sie interpretieren diesen Titel ganz hervorragend.“

Sisters-Prognosen beim ESC: Reicht's nur für den letzten Platz?

Carlotta. Foto: EBU

In der Eurovisionswoche gibt es in Tel Aviv zahlreiche weitere Aktivitäten. Der TV-Sender Kan berichtete, Hunderttausende von Menschen hätten im Rahmen der „Weißen Nacht“ in der Nacht zum Freitag in der ganzen Stadt gefeiert.

Das ESC-Dorf am Mittelmeerstrand von Tel Aviv war zeitweise so voll, dass die Polizei Menschen aufrief, nicht mehr in die Gegend zu kommen. (dpa/KT)

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Foto: EBU

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