Donnerstag, 14. Juli 2011 13:58 Uhr

Skandal-Lady Gaga schockt in Sydney mit Rollstuhl

Sydney. Lady Gaga fuhr in einem Rollstuhl auf die Bühne und verärgert so Körperbehinderte. Die exzentrische Sängerin, die erst diese Woche als Ehrenbürgerin Sydneys geehrt und damit für ihr Engagement für Lesben und Schwule ausgezeichnet wurde, hat jetzt Ärger am Hals.

Am gestrigen Mittwoch, 13. Juli, rollte die Musikerin in einem Rollstuhl auf die Bühne und erregte damit den Unmut einiger Vereine für Körperbehinderte.
Diese haben die ‚Born This Way‘-Interpretin jetzt aufgefordert, mehr über die „Amerikaner zu erfahren, die mit einer Behinderung leben müssen.“

Der Seite ‚RadarOnline‘ erklärt Jesse Billauer, Gründer der ‚Life Rolls on Foundation‘: „Ich habe den Auftritt nicht gesehen, aber ich respektiere ihre künstlerische Ausdrucksweise als Künstler. Weil das nicht das erste Mal ist, dass sie bei einem Auftritt einen Rollstuhl benutzt, möchte ich sie dazu einladen, etwas mehr über die 5,6 Millionen Amerikaner zu erfahren, die mit einer Lähmung leben müssen. Sie benutzen genau wie ich, den Rollstuhl – leider – nicht dazu, um zu schockieren.“

Um seine Aussage zu untermauern, erklärt der Gründer, er wolle die Sängerin einladen, an einem der ‚Life Rolls on‘-Treffen vorbeizukommen, bei der querschnittsgelähmte Menschen surfen, skaten und Snowboard fahren. „So kann sie sehen, was alles über den Rollstuhl hinaus möglich ist. Das wird sie vielleicht mehr als alles andere schockieren“, ist er sich sicher. (Bang)

Foto: wenn.com, Actionpress

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