Montag, 11. Februar 2019 13:38 Uhr

So lief das mit Michelle Obama bei den Grammys!

Lady Gaga (l-r), Jada Pinkett Smith, Alicia Keys, Michelle Obama und Jennifer Lopez bei der Grammy-Verleihung. Foto: Matt Sayles

Michelle Obama tauchte überraschend bei der Grammy-Verleihung auf. Die frühere First Lady der Vereinigten Staaten eröffnete die Gala am Sonntagabend (10. Februar) gemeinsam mit anderen inspirierenden Frauen, unter anderem der Moderatorin des Abends, Alicia Keys, sowie Lady Gaga, Jada Pinkett Smith und Jennifer Lopez.

So lief das mit Michelle Obama bei den Grammys!

Lady Gaga (l-r), Jada Pinkett Smith, Alicia Keys, Michelle Obama und Jennifer Lopez bei der Grammy-Verleihung. Foto: Matt Sayles

Als Michelle Obama die Bühne betritt – ungefähr drei Minuten nach Beginn der Grammy-Verleihung – ist die Sache eigentlich schon klar: Diese Gala für den wichtigsten Musikpreis der Welt steht im Zeichen der Frau.

Die Feier steht für Frauen, die sich in der von Männern beherrschten Musikindustrie durchsetzen. Für Frauen, die trotz ungleicher Chancen für ihre Musik kämpfen, aber auch für diejenigen, die es in dem oft gnadenlosen Geschäft nicht schaffen. Die Grammys, so die Botschaft am Sonntag in Los Angeles, werden endlich weiblicher.

Starke Symbolfigur

Eine stärkere Symbolfigur als die ehemalige First Lady, bis heute eine der beliebtesten Frauen des Landes, hätte es kaum geben können. Obama erinnert an all die „Who Run the World“-Songs – ein Verweis auf den gleichnamigen Song von Pop-Übermutter Beyoncé, den Männer durchaus als Kampfansage verstehen können. Neben Michelle Obama stehen Lady Gaga, Jada Pinkett Smith und Jennifer Lopez, nachdem Gastgeberin Alicia Keys dieses Quartett aus geballter Frauenpower als „meine Schwestern“ vorgestellt und auf die Bühne geholt hat.

So lief das mit Michelle Obama bei den Grammys!

Moderatorin Alicia Keys führte souverän durch die Show. Foto: Matt Sayles

Wie Musik das Leben von  Obama beeinflusste

Als Obama die Bühne im Staples Center von Los Angeles betrat, musste sie das aufgeregte Publikum zuerst beruhigen, bevor sie über den Einfluss der Musik auf ihr Leben sprach. Sie erklärte: „Von den Motown-Platten, die ich in der South Side [Stadtteil von Chicago] rauf und runter hörte, zu den ‚Who run the World‘-Songs, die mich durch dieses letzte Jahrzehnt gebracht haben, hat die Musik mir immer dabei geholfen, meine Geschichte zu erzählen. Musik hilft uns, sie mit anderen zu teilen. Unsere Würde und unsere Sorgen, unsere Hoffnung und Freude. Sie erlaubt uns, uns gegenseitig zu hören und uns einzuladen. Musik zeigt uns, dass es alles zählt.“

Alicia Keys bat ihre „Schwestern“ während des Eröffnungsmonologs zu sich auf die Bühne und sagte: „Es ist so aufregend, hier zu sein, weil Musik ist, was wir alle lieben. Musik ist, worum sich alles dreht. Wisst ihr, jeder ist hier und strahlt und ich bin so stolz, uns zusammen zu bringen, um diesen Moment zu ehren. Weil es die Musik ist, zu der wir weinen. Sie ist es, zu der wir marschieren. Wozu wir rocken. Wozu wir lieben. Es ist unsere geteilte globale Sprache und wenn du wirklich etwas sagen möchtest, dann sagst du es mit einem Song, habe ich Recht? […] Also lasst uns einfach ehrlich sein. Dies ist eine Feier und ihr habt doch nicht gedacht, ich erscheine hier alleine, oder? Bitte, kann ich einige meiner Schwestern heute Abend hier rauf holen?“ Anschließend erzählten Lady Gaga und Jennifer Lopez ebenfalls von ihren prägenden Momenten mit der Musik. (dpa/Bang/KT)

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