Dienstag, 2. Juli 2019 17:20 Uhr

Stormzy war doch nicht der erste schwarze Headliner

Foto: Lia Toby/WENN.com

Stormzy war doch nicht der erst schwarze Headliner des Glastonbury-Festivals. Am vergangenen Freitag (28. Juni) trat der Rapper zum ersten Mal als Haupt-Act bei dem beliebten Festival in Somerset in England auf und begeisterte dort das Publikum und seine Co-Musiker mit einer außergewöhnlichen und gesellschaftskritischen Performance.

Stormzy war doch nicht der erste schwarze Headliner

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Dort trug er eine stichfeste Weste, um auf die steigende Rate der Messerstechereien in London aufmerksam zu machen. Er bemerkte außerdem, dass er der erste schwarze Brite sei, der auf dem Festival als Headliner spielte, was sich nun allerdings als falsch herausstellte und wofür der Musiker sich auch entschuldigte.

Skunk Anansie kam ihm zuvor

Die Band Skunk Anansie, dessen Frontfrau Deborah Anne Dyer alias Skin und Bassist Richard Keith Lewis alias Cass ebenfalls dunkelhäutig sind, schrieb in einer Nachricht auf Instagram: „Sorry Stormzy, wir sind dir schon 1999 zuvorgekommen! Vor 20 Jahren! Und wo wir schon dabei sind, ich war auch die erste schwarze Frau @beyonce. Ich wünsche dir trotzdem eine tolle Nacht, mach sie fertig. Du bist unglaublich und wir sind alle sehr stolz auf dich.“

Einen kleinen Seitenhieb lässt sie dann aber doch noch gegen die Organisatoren los: „Die wahre Frage ist, warum es 20 Jahre gedauert hat.“ Stormzy hat sich daraufhin nun öffentlich entschuldigt, da er von der Performance von Skunk Anansie offenbar wirklich nichts wusste. Auf Twitter schrieb er jetzt: „Skin von der Band Skunk Anansie war die erste schwarze Künstlerin, die als Headliner beim Glastonbury auftrat. Sie war mit ihrer Band 1999 dort. Ich wollte nicht respektlos sein und ein großes Salut an euch. Tut mir leid.“

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