Donnerstag, 19. Mai 2011 22:30 Uhr

„The Saturdays“ starten klammheimlich in Deutschland durch

Berlin. Letzte Woche hat die britische Girlgroup The Saturdays ihre erste Single in Deutschland veröffentlicht und keiner hat’s gemerkt! Als sie 2007 zusammenfanden, war vom ersten Augenblick an klar, dass diese fünf jungen Ladys alles erreichen können, was sie sich in die hübschen, smarten Köpfe setzen.

Im Fall von The Saturdays spricht die Erfolgsbilanz für sich: Drei Top10-Hitalben und acht Top10-Singles allein in Großbritannien, Live-Tourneen u.a. mit Take That, Spice Girls, Jonas Brothers und eine Fangemeinde aus Mädels & Jungs jeden Alters, die The Saturdays über Facebook, YouTube (über 800.000 Kanalaufrufe), Twitter (insgesamt 1 Million Follower) und Myspace (über 1 Million Profilaufrufe) folgt und die Girls zudem zu den neuen Fashion-Trendsettern des Königreichs erkoren hat.

Und da wäre noch ein ganz besonderer Fan der ersten Stunde, der The Saturdays auf seiner weltweit gelesenen Website abfeiert: Promi-Blogger Perez Hilton.

„Wir sind Pop durch und durch! The Saturdays stehen für Energie, Spaß und dem Willen, sein Leben bunter und interessanter zu gestalten“, erklären The Saturdays und fügen hinzu: „Wir haben uns nach dem coolsten und besten Tag in der Woche benannt, weil genau dann alles passiert: Man freut sich auf den Samstag, geht aus, flirtet, hat Spaß – das sind wir, das ist unsere Musik.“

Nachdem Francesca „Frankie“ Sandford (23), Rochelle Wiseman (22), Mollie King (25), Vanessa White (22) und die aus Irland stammende Una Healy (29) über ein Casting in London entdeckt wurden, ließen sich The Saturdays ein Jahr Zeit, um an Songs, Styles und ihrem ersten Album zu feilen.

„Wir wollten den Leuten etwas bieten, das sie umhaut – und dafür muss man hart arbeiten. Das braucht seine Zeit.“  Den ersten großen Test bestanden sie mit Bravour als Vorgruppe von Girls Aloud, bevor im Juli 2008 ihre Debütsingle erschien und direkt die Top10 stürmte. Das erste Album „Chasing Lights“ eroberte im Herbst des gleichen Jahres die Top10 der UK-Charts. 2009 folgte das zweite Album „Wordshaker“ und platzierte sich ebenfalls direkt in den Top10. „Während es beim Debüt darum ging, uns beim Publikum vorzustellen, wollten wir ihnen jetzt weitere Facetten der Band präsentieren“, erzählt Frankie und Una fügt hinzu: „Trotzdem sollte es immer noch The Saturdays sein. Es ging nicht um verrückte Experimente, sondern den nächsten Schritt für uns Girls.“

Bei den Aufnahmen für ihre beiden ersten Alben entstand so viel Songmaterial, dass einige favorisierte Songs der Girls bisher nicht veröffentlicht wurden. „Wir hatten für beide Alben eine Vision und schließlich die Songs draufgenommen, die dem am meisten entsprachen. Aber da waren einige Songs rausgefallen, die uns einfach nicht mehr losließen“, erklärt Vanessa. Für das dritte Album „Headlines!“ wählten The Saturdays eben diese Favoriten und mixten sie mit neuen Tracks.

Bei der Single „Higher“ kam es auf einem eher ungewöhnlichen Weg zu einer Zusammenarbeit.  Flo Rida hatte The Saturdays zuvor bereits zweimal in den UK-Singlecharts Platz 1 weggeschnappt. Die Girls scherzten in einem Interview, dass sie besser zusammen einen Song aufnehmen sollten, damit „der Typ uns nicht mehr in den Charts nervt“ – und erhielten prompt einen Anruf von Flo Ridas  Management. „So ist das halt mit The Saturdays – denen kann man einfach nicht widerstehen“, lachen die fünf Girls. Keine Frage, diese Band wird auch bald in Deutschland für Aufsehen sorgen! Denn um es mit ihren Worten zu sagen: „Lasst uns zusammen feiern, Germany! That’s what saturdays are for!“

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