The toten Crackhuren im Kofferraum: Kein Bock aber Gästeliste

The toten Crackhuren im Kofferraum: Kein Bock aber Gästeliste
The toten Crackhuren im Kofferraum: Kein Bock aber Gästeliste

Foto: Jonathan Göpfert

31.01.2019 17:21 Uhr

Warum stehen eigentlich hauptsächlich so nervige Menschen auf Gästelisten? Dieser Frage gehen The Toten Crackhuren im Kofferraum in ihrer neuen Single „Minus 1“ nach: „Du stehst vorm Club und kommst nicht rein, denn du stehst auf der Liste leider MINUS 1“

The toten Crackhuren im Kofferraum: Kein Bock aber Gästeliste

Foto: Jonathan Göpfert

Alle wollen nichts bezahlen, alle wollen rein. Alle wollen auf der Gästeliste sein. Denn wie bereits Descartes sagte: ‚Ich steht auf der Gästeliste, also bin ich.‘ Auch unvergessen: Goethes ‚Hier bin ich Mensch, hier darf ich rein.

In der „Bitchlifecrisis“

„Minus 1“ ist die dritte Single zum neuen Album „bitchlifecrisis“, das am 1. Februar erscheint. Fünf Jahre haben The Toten Crackhuren im Kofferraum – Deutschlands letzte RIOTGRRRRL-Band – seit erscheinen ihrer letzten Platte versucht die Spätpubertät hinter sich zu lassen und sich selbst zu therapieren (sie verstehen sich weniger als Band sondern mehr als Selbsthilfegruppe oder psychosoziales Experiment).

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von thetotenCrackhurenimKofferraum (@thetchik) am Okt 23, 2018 um 6:31 PDT

Mit ihrer eigenen Mixtur aus Electro-Clash, NDW- & Frühpunk-Vibes, Rap-Kollaborationen und charmantem „Trap-Punk“ kann diese Platte jetzt schon als ein Klassiker in der Kategorie „übersteigerte männliche Egos triggern“ gehandelt werden. Natürlich bleibt die Band, wie der Name es vermuten lässt, auch auf ihrem dritten Album gewohnt politisch korrekt und vollkommen ernst.