Samstag, 21. Dezember 2013 09:40 Uhr

„The Voice“ Andreas Kümmert will ein ganzes Leben lang auf Tour gehen

Andreas Kümmert aus Gemünden (Bayern) hat – wie berichtet – die dritte Staffel der ProSieben-Sat.1-Castingshow ‚The Voice of Germany‘ gewonnen.

"The Voice" Andreas Kümmert will ein ganzes Leben lang auf Tour gehen

Der 27-jährige Berufsmusiker setzte sich im Finale am Freitagabend deutlich gegen seine drei Konkurrenten Chris Schummert (20, Berlin), Judith van Hel (27, München) und Debbie Schippers (17, Geilenkirchen) durch. Alle Finalisten der Sat.1-Livesendung aus Berlin-Adlershof wurden vom Publikum begeistert gefeiert.

3,6 Millionen sahen gestern Abend die Finalshow. ‚Let’s Dance‘ auf RTL wollten dagegen „nur“ 3,21 Millionen sehen.

Für Andreas Kümmert geht es jetzt so richtig los: Die erste Single ist bereits im Verkauf, das Musikvideo steht in den Startlöchern: Das offizielle Video zu „Simple Man“ hat am Montag, dem 23.Dezember 2013 Premiere.

Andreas Kümmert, der seit sieben Jahren in Bars und kleinen Clubs auftritt, sagte nach seinem Sieg: „Der Erfolg hier bedeutet mir sehr viel, weil ich lange dafür gearbeitet habe. Ich hoffe, dass ich ein ganzes Leben lang auf Tour gehen und Musik machen kann“. Sein Coach Max Herre freute sich mit seinem Schützling, der 47,44 Prozent der Zuschauerstimmen bekam: „Andreas steht für handgemachte und ehrliche Musik. Das hat er die ganze Staffel über transportiert“. Kümmert bekam während der Staffel den Spitznamen ‚Rocket Man‘ verpasst, weil er mit dem gleichnamigen Song von Elton John erstmals herausragte.

Die Kandidaten sangen im Finale neben ihren eigenen Songs Duette mit den britischen Popstars James Blunt (‚Bonfire Hearts‘), Ellie Goulding (‚Burn‘), Tom Odell (‚Another Love‘) und Rebecca Ferguson (‚Nothing’s Real But Love‘). Auch die Coaches Max Herre, The BossHoss und Samu Haber (Sunrise Avenue) traten gemeinsam mit ihren Talenten auf. 80er-Jahre-Ikone Nena hatte dagegen einen ruhigen Abend, denn ihre letzten Kandidatinnen schieden bereits im Halbfinale aus.

Punk-Stimme Judith van Hel ließ die Zuschauer mit Tom Odell dahinschmelzen. Samu Haber sagte dazu: „Heute ist nicht the end. Wir machen weiter zusammen – Musik und alles.“

Die erste Staffel von ‚The Voice of Germany‘ hatte 2012 die Berlinerin Ivy Quainoo gewonnen, die zweite Schmusesänger Nick Howard. Die Einschaltquoten gingen in der dritten Staffel zwar zurück, in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen punktete die Show aber regelmäßig. Im kommenden Jahr gibt es eine vierte Auflage. Ob auch alle Coaches wieder mit an Bord sind, ist noch nicht bekannt: „Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, und ich bin froh, dass wir das Ding so geschaukelt haben“, erklärte Ex-Freundeskreis-Sänger Herre. (dpa/KT)

Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner

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