Samstag, 28. Januar 2012 10:24 Uhr

The Voice Of Germany: Favorit und Skandalnudel Percival flog raus

Unterföhring/Berlin. Zwölf beeindruckende Stimmen gab es noch bei „The Voice of Germany„, vier enge Entscheidungen und was folgte war eine dicke Überraschung. Von dem unerwarteten Aus von Favorit Percival, der zuletzt durch ein paar Eskapaden für Schlagzeilen sorgte, war Coach Rea Garvey so überrumpelt, dass er mehr als nur einen Moment brauchte, um sich wieder zu sammeln.

Und das war die fünfte „The Voice of Germany“-Liveshow

Team THE BOSSHOSS

Ramona Nerra (32, Bukarest) verliert mit „Domino“ (Jessie J).

Ole (37, Lübeck) sang „Weinst Du“ von Echt. Der Lübecker gibt zu, dass er auch mal die eine oder andere Träne vergießt, aber dazu gibt es diesmal keinen Grund. Seine Coaches von The BossHoss nehmen ihn mit ins Halbfinale.

Ivy Quainoo (19, Berlin) entführt das Publikum mit „Dream A Little Dream“ (The Mamas And The Papas) in himmlische Sphären und darf weiter von „The Voice of Germany“ träumen. Die Zuschauer wählen sie zum dritten Mal in Folge weiter.

Team Nena:

„Somebody That I Used To Know“ (Walk Off The Earth/Gotye Cover) bleibt hängen: Nena teilt ihre Band mit Sharron Levy (33, Salzburg) und will im Halbfinale nicht auf sie verzichten.

Behnam Moghaddam (30, Hamburg) verpasst dem Beatle-Song „Eleanor Rigby“ ein neues, „avantgardistisches“ (Xavier Naidoo) Gewand, das noch nicht perfekt passt. Für ihn ist „The Voice of Germany“ leider vorbei.

Big Apple oder Berlin – Kim Sanders (42, Frankfurt, Foto oben) bewegt die Metropolen. „Empire State Of Mind“ (Alicia Keys & Jay-Z) bringt sie in der Zuschauergunst ganz nach oben.

Team Rea Garvey:

Jasmin Graf (23, Leipzig) hat ein „Hungriges Herz“ (MIA) und will weiter Deutsch singen. Coach Rea Garvey will das auch.

Percival (46, Köln) sorgte mit Christina Aguileras „Beautiful“ sogar für Tränen bei Rea Garvey und bekommt tosenden Applaus. Nachdem im Laufe der Show einige zickige Bemerkungen und Spitzen zwischen BossHoss und Percival fielen („Percival, deine Art ist nicht jedermanns Sache. Bleib ein bisschen auf dem Teppich“), ist die Stimmung zwischen Nena, Rea, Bosshoss Xavier und dem exotischen Sänger angespannt und die Meinungen sind gespalten.

Unter tosendem Applaus und ganz viel „Percival“-Rufen muß Rea entscheiden, wen er weiter mit dabei haben will und ohne nachvollziehbaren Grund entscheidet er sich plötzlich für die 23-jährige Jasmin Graf.

Wirklich kaum zu verstehen war hingegen das Ergebnis der Telefonabstimmung, denn für Rotschopf Michael Schulte, der wie immer einen Gähn-Auftritt ablieferte und Langeweile vom allerfeinsten verbreitete, schien jeder zum Hörer gegriffen zu haben und der ruhige Sänger, den Rea Garvey bereits von Anfang an pusht, schafft es spontan eine Runde weiter. Der 21 jährige aus Dollerup, Foto oben) sang „Video Games“ von Lana Del Rey) nicht.

Team Xavier Naidoo:

Mic Donet (31, Berlin) lässt Xavier Naidoos Herz mit „I Believe I Can Fly“ (R. Kelly) höher fliegen und schwebt mit Unterstützung seines Coachs ins Halbfinale.

Rino Galiano (36, Mannheim) hat Rhythmus im Blut: Er singt und tanzt „All Night Long“ (Lionel Richie), leider nicht mehr bei „The Voice of Germany“.

Dreifach erfolgreich: Max Giesinger (23, Waldbronn, Foto oben) singt sich mit „Vom Selben Stern“ (Ich + Ich) bei seiner dritten Liveshow zum dritten Mal in die Herzen der Zuschauer.

Ole, Ivy Quainoo, Sharron Levy, Kim Sanders, Jasmin Graf, Michael Schulte, Mic Donet und Max Giesinger treten am Freitag im Halbfinale an: Am 3. Februar 2012, 20.15 Uhr, in entscheidet sich LIVE in SAT.1, mit welchem Talent die Coaches Nena, Rea Garvey, The BossHoss und Xavier Naidoo jeweils ins Finale gehen.

Fotos: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

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