Samstag, 20. Januar 2018 12:28 Uhr

Tom Petty starb an Überdosis

Eine Überdosis an Medikamenten ist die Ursache für den Tod des Musikers Tom Petty im Oktober vergangenen Jahres. Das hat der zuständige Chefpathologe nun mitgeteilt.

Tom Petty starb an Überdosis

Foto: Wheatley/WENN

Ein gutes Vierteljahr nach dem Tod von Tom Petty steht nun auch die Ursache dafür fest. Der US-Musiker nahm Anfang Oktober versehentlich eine zu große Menge an verschiedenen Medikamenten ein, wie der Chefpathologe des Bezirks Los Angeles, Jonathan Lucas, mitteilte.

Sein multiples Organversagen sei auf den Giftgehalt der verschiedenen Medikamente zurückzuführen. In einer Mitteilung der Familie hieß es, dass Petty an mehreren schweren Erkrankungen gelitten habe, darunter Emphysemen, Knieproblemen und einer gebrochenen Hüfte. An seinem Todestag habe er den Schmerz an der Hüfte wohl kaum noch ausgehalten. Das sei der Grund gewesen, dass er zu viel Medikamente eingenommen habe.

Petty wurde 66 Jahre alt

Petty war am 2. Oktober im Alter von 66 Jahren in Los Angeles gestorben. Er hatte in seinem Haus in Malibu einen Herzstillstand erlitten. Petty hatte seit den 70er Jahren solo und mit seiner Band Tom Petty & the Heartbreakers Welterfolge gefeiert.

New Wave-Songs wie „American Girl“, „Free Fallin'“, „Refugee“ und „I Won’t Back Down“ wurden zu Hits. Im Lauf seiner über 40 Jahre langen Karriere verkaufte er mehr als 80 Millionen Alben und wurde für 18 Grammys nominiert, von denen er drei gewann.

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