Mittwoch, 26. September 2018 20:16 Uhr

Udo Lindenberg und der Suff: Doppelgänger mussten auf die Bühne

Opening of 'Panik City - Die Udo Lindenberg Experience' at Spielbudenplatz. Featuring: Udo Lindenberg Where: Hamburg, Germany When: 19 Mar 2018 Credit: WENN.com

Eine neue Biografie über Udo Lindenberg fördert bislang Unbekanntes zutage. Logisch, dass da auch eine Schlagzeile wie „Mit 4,7 Promille in die Notaufnahme“ verkaufsfördernd wirkt.

Udo Lindenberg und der Suff: Doppelgänger mussten auf die Bühne

Foto: WENN.com

Als Deutschlands wohl authentischster Rockstar ever im September 2000 mit der Initiative „Rock gegen rechte Gewalt“ durch Ost-Deutschland tourte, trug er zeitweise eine kugelsichere Weste, weil er Morddrohungen erhielt. Das berichtet der Autor Thomas Hüetlin, dessen Biografie über Udo Lindenberg nächste Woche erscheint und aus der das renommierte ZEIT Magazin jetzt vorab zwei Kapitel veröffentlicht.

In dieser Zeit hatte der heute 72-Jährige aber noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Was „Udo auf dieser Tournee an Alkohol in sich hineinschüttete, bildete selbst für einen Menschen seiner Konsumgewohnheiten einen neuen Höhepunkt“, schreibt ‚Spiegel‘-Autor Hüetlin. Teilweise standen Doppelgänger auf der Bühne. Das Abschlusskonzert in Hamburg musste schließlich abgebrochen werden, weil der Star zu viel getrunken hatte.

Udo Lindenberg und der Suff: Doppelgänger mussten auf die Bühne

Foto: Kiepenheuer & Witsch

Mit 4,7 Promille in die Klinik

Ein paar Tage nach dem Abschlusskonzert dieser Tournee lieferte sich Lindenberg selbst ins Krankenhaus ein – er hatte 4,7 Promille. „Eigentlich eine tödliche Dosis. Aber die Ärzte und (Fotografin) Tine Acke, seit Mitte der Neunzigerjahre seine Freundin, retteten sein Leben.“

Die Biographie „Udo“, die der brillante Wortakrobat und Rockstar höchstselbst illustrierte und mit Thomas Hüetlin geschrieben hat, erscheint am 4. Oktober bei Kiepenheuer & Witsch.

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