Mittwoch, 6. November 2019 11:42 Uhr

Vanessa Mai: „Ich bedauere es, nicht zugehört zu haben“

imago images / Future Image

Mit gerade mal 27 Jahren zählt Vanessa Mai zu den jüngsten aber auch zu den erfolgreichsten Schlager-Künstlern Deutschlands. Mit Anfang 20 wurde sie quasi von heute auf morgen zum gefeierten Superstar. Innerhalb von nur vier Jahren baute sich die Sängerin eine Karriere auf, wovon die meisten Musiker nur träumen können. 2016 saß sie sogar in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar„.

Doch während sich Vanessa in ihren Shows stets gut gelaunt präsentierte, litt sie abseits der Bühne zuletzt offenbar unter enormen Erfolgsdruck, an dem sie sogar fast zerbrochen sei. „Es gab eine Zeit in diesem Jahr, da ging es mir wirklich nicht gut. Ich hatte zwar Erfolge, war aber trotzdem unglücklich“, so Mai gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung. „Ich fühlte mich sehr unter Druck gesetzt, dabei wollte ich nur Musik machen. Es ging nur noch um schneller, höher, weiter. Dieser Erfolgsdruck hat mich zermürbt“.

Quelle: instagram.com

Sie musste ihre Tournee absagen

Im Mai ging es der Künstlerin offenbar so schlecht, dass sie ihre geplante Arena-Tournee bis auf weiteres absagen musste. „Ich befinde mich seit einiger Zeit in einem wahnsinnig kreativen Schaffensprozess. (…) Ich habe keine Angst vor Veränderung. Ich liebe sie“, entschuldigte sie sich damals bei ihren Fans. Doch wie nun klar wird, war der Hintergrund für die abgeblasenen Konzerte ein anderer.

Als Konsequenz suchte sich Vanessa neue Berater und zog sich bis zuletzt weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück. „Ich fühlte mich nur noch leer und war unendlich traurig. Natürlich hatte ich Angst, nicht mehr gefragt zu sein. Das Schlimmste aber war: Ich fing an, mich mit anderen Sängerinnen zu vergleichen und dachte, dass alle besser waren als ich. Darüber wurde ich unzufrieden mit allem“, gestand die 27-Jährige weiter.

An neuen Songs arbeitete sie aber dennoch. Erst Ende Oktober erschien ihre neue Single „Venedig (Love Is In The Air)„.

Mittlerweile geht es ihr besser

Doch der Männerschwarm machte auch klar, dass besonders ihre Mitmenschen und ihr engster Kreis unter dem Erfolgs-Stress gelitten haben. „Ich bedauere es, in der Vergangenheit den Menschen nicht zugehört zu haben, die es gut mit mir meinten. Jetzt ist es für mich wieder wie am Anfang meiner Kariere: Mein Manager und Ehemann Andreas und ich entscheiden alles selbst. Und das fühlt sich gut und richtig an“, entschuldigte sich Mai.

Offensichtlich scheint es ihr nun nach ihrer Auszeit und nach einigen Veränderungen wieder besser zu gehen. Zudem muss sie sich nachdem sie den Kreis ihrer Berater auf ihren Manager und Ehemann Andreas Ferber reduziert hat von niemandem mehr reinreden lassen.

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