Versöhnung? Bushido über Kay One: „Er hat in großen Teilen recht gehabt!“

Tari TamaraTari Tamara | 25.11.2021, 13:44 Uhr
Versöhnung? Bushido über Kay One: "Er hat in großen Teilen recht gehabt!"
Versöhnung? Bushido über Kay One: "Er hat in großen Teilen recht gehabt!"

IMAGO / Raimund Müller

In der neuen Amazon-Prime-Doku "Unzensiert – Bushido's Wahrheit" spricht der Rapper so offen wie noch nie über sein Leben und offenbart einige Geheimnisse. 

Vorab veröffentlichte der offizielle YouTube-Kanal von „Amazon Prime Video Deutschland“ ein kurzes Video, in dem Bushido einige Fan-Kommentare kommentiert. Und schnell kommt das Thema Kay One auf!

Die Vorgeschichte von Bushido und Kay One!

Zur Erinnerung: Bushido und Kay One waren vor einigen Jahren enge Freunde und beruflich hat Kay One dem Rapper viel zu verdanken. Nach einem holprigen Start in der Rap-Szene kam er 2007 bei Bushidos Label „ersguterjunge“ unter. Seine Karriere nahm Fahrt an und nachdem er vorerst als Backup-Rapper auf der Bühne stand und Gastbeiträge auf seinem Album hatte, startete er auch als Solo-Rapper durch.

2012 endete die Zusammenarbeit der beiden Rapper und ein öffentlicher Beef entfachte. Kay One veröffentlichte 2013 den Disstrack „Nichts als die Wahrheit“, woraufhin Bushido mit „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ konterte. Rund ein Jahr später gab es eine musikalische Antwort von Kay One mit dem Song „Tag des Jüngsten Gerichts.“

Vorwürfe von Kay One

Für großes Aufsehen sorgte auch das Interview mit dem „Stern“, in dem Kay One über das Verhältnis von Bushido und dem Abou-Chaker-Clan, speziell Arafat Abou-Chaker, sprach, denn u.a. soll Bushido ihm eine Generalvollmacht über seine Geschäfte erteilt haben.

Damals stritt Bushido das vehement ab und rappte in dem Song „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ noch: „Ich bin angeblich Sklave der Familie Abou Chaker. Schäm dich, Arafat war sowas wie dein Vater.“

„Am Ende hatte Kay One doch Recht gehabt!“

2018 kam es dann aber auch zum Bruch zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker und aktuell sagen Bushido, sowieso seine Frau Anna-Maria Ferchichi gegen Arafat vor Gericht aus.

In dem neuen Video auf dem YouTube-Kanal von „Amazon Prime Video Deutschland“ kommentierte ein Fan nun das, was sich nach dem Bruch von Bushido und Arafat wohl viele gedacht haben: „Am Ende hatte Kay One doch recht gehabt!“

Dazu nimmt Bushido nun erstmals Stellung und erklärt: „Er hat in großen Teilen auch recht gehabt, mit dem was er gesagt hat und mit dem was er behauptet hat“, räumt er ein. Er sagt aber auch: „Er hat alles negative was er in der Zeit mit uns erfahren hat, komplett auf mich projiziert. Das ist aber eine Sache, die sehe ich komplett anders.“

Versöhnliche Worte von Bushido

Doch scheint zwischen den beiden schon längst nicht mehr so viel böses Blut zu fließen, denn Bushido lässt Grüße da: „Von dieser Seite aus ist alles cool und an dieser Stelle auch liebe Grüße an Kay. Ich hoffe es geht ihm gut und seiner Familie und er ist gesund“, erklärt er in dem Video weiter.

Wenn man an Textzeilen aus dem Song „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ denkt, wo Bushido u.a. rappt: „Weil das ’ne Hinrichtung ist, wird heut‘ dein Todestag. Widerleg deinen kindischen Diss, der gelogen war. Du und ich wissen, das hier ist die Wahrheit. Und ab jetzt ficke ich dein Dasein, du Bastard. (…) Kay, du bist nur der Ladyboy vom Bodensee. Und kannst deine Karriere heut‘ am Boden sehen“, dann kommen diese aktuellen versöhnlichen Worte gegenüber Kay doch eher überraschend. Wer weiß, vielleicht steht in der Zukunft doch noch eine Versöhnung und eine Reunion der beiden Rapper an!

Vorerst erscheint am 26. November die Doku „Unzensiert – Bushido’s Wahrheit“ auf Amazon Prime Video!