Dienstag, 3. Dezember 2019 19:21 Uhr

Wham-Star Andrew Ridgeley: Dass „Last Christmas“ nervt, versteht er

imago images / Matrix

Jetzt zur Adventszeit läuft natürlich wieder die „Wham!“-Single „Last Christmas“ wieder auf und ab. Doch seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1984, sorgt der Song immer wieder für Diskussionen. Während die einen von dem Hit nämlich kaum genug bekommen können, geht er den anderen mächtig auf die Nerven. Ausgerechnet dafür zeigte nun Andrew Ridgeley (56), der das Lied damals schließlich mit George Michael herausbrachte Verständnis.

Das sagte der ehemalige Wham!-Musiker im Gespräch mit der Deutsche Presse-Agentur in Hamburg. „Ich selbst höre kein Radio. Ich höre den Song nur gelegentlich, wenn ich einkaufen gehe oder im Taxi sitze. Dann freue ich mich drüber. Aber ich kann verstehen, dass es heikel sein kann, wenn man das Lied jeden Tag immer wieder hört“, räumte der Brite ein.

Freundschaft drückte sich in Musik aus

Ridgeley, der 1980 seinen Schulfreund George überredete, mit ihm die Band „Wham!“ zu gründen, ist derzeit auf Promotiontour für die deutschsprachige Ausgabe seiner Autobiografie „Wham! George & ich“. Im Fokus des Buches stehen die Freundschaft zu George Michael und der Weg zum Erfolg des Duos, das mit Liedern wie „Club Tropicana“, „Wake Me Up Before You Go-Go“ und „Careless Whisper“ zur britischen Popsensation wurde. „In Wham! drückte sich unsere Freundschaft musikalisch aus“, so Ridgeley.

Wham-Star Andrew Ridgeley: Dass "Last Christmas" nervt, versteht er

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Auch nach dem Band-Aus im Jahr 1986 standen sich beide nahe und seien bis zum Tode von Michael am 25. Dezember 2016 „wie Brüder“ gewesen. Dass er hinter dem Können des Songwriters und Sängers zurückstand, sei nie ein Problem für ihn gewesen. „Ich war neidisch auf sein Talent, aber gönnte ihm den Erfolg als Solokünstler von Herzen“, meint Ridgeley.

Das wollte er mit dem Buch bewirken

Das Buch habe er nicht geschrieben, um seine Rolle in der Band zu verdeutlichen. „Negative Schlagzeilen, die nach Georges Tod die Runde machten, drohten sein musikalisches Erbe zu schädigen. Ich wollte dem die Positivität unser unbeschwerten Jugend-Tage und den großen Spaß, den wir mit Wham! hatten, entgegensetzen.“ (dpa/KT)

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