Donnerstag, 19. September 2019 20:43 Uhr

Whitney Houston geht auf Tour und die Welt lacht sich schlapp

Foto: imago images / teutopress

Soul-Legende Whitney Houston (†48) – Gott hab sie selig – ist bereits seit 2012 tot, doch ihre Hinterbliebenen haben noch immer nicht vor die „I Will Always Love You“-Sängerin endlich ruhen zu lassen.

Nachdem gewaltsam letzte Studioaufnahmen postum zu einem neuen, fröhlichen Kygo-Song verwurstet wurden, wird Whitneys Totenruhe demnächst wieder gestört.

Einmal quer über den Globus

Das tropisch anmutende Liedchen hat einen etwas faden Beigeschmack, wenn man sich überlegt, dass Whitney bis zuletzt mit schweren Drogenproblemen zu kämpfen hatte und der Song doch tatsächlich „Higher Love“ heißt. (Nur ein kurzer Gedanke an der Seite …)

Jedenfalls soll die „Bodyguard“-Darstellerin jetzt auf große Hologramm-Tour gehen und die Taschen der Familie füllen. Unter dem netten Titel „An Evening With Whitney“ – (zu deutsch: Ein Abend mit Whitney) soll es dann ab kommenden Frühjahr einmal um den ganzen Globus gehen. Startschuss ist am 23. Januar in Mexiko.

Nun veröffentlichten die Produktionsgesellschaft Base ein erstes Bild des tanzenden und Playback singenden Geistes … äh der Hologramm-Figur. Die trägt zerrissene Jeans, eine goldene Jacke und eine lockige, aber dennoch gezüchtigte Walla-Walla-Mähne.

Diese Erscheinung lässt Fans im Netz sprachlos zurück. Auch die sonst so redegewandt US-Talk-Legende Wendy Williams (54) zeigte sich in ihrer TV-Show geschockt, als das Thema auf die postume Tour Houstons kam.

„Na, die fünf Leute, die da hingehen …“

„Also, ich weiß ja nicht, wer da hingeht …“ erklärte sie, als sie ihren Zuschauern das erste Bild der Hologramm-Whitney zeigte. Bei der mündlichen Abstimmung ihres Publikums, wer denn Interesse hätte sich diese Show anzusehen, meldete sich keine einzige Seele. Totenstille im Raum.

Daraufhin richtete Wendy klare Worte an die Hinterbliebenen: „Die Menschen haben realisiert, dass hier versucht wird von [Whitneys] Image zu profitieren. Ich weiß ja nicht in welcher finanziellen Situation sich die Familie befindet, aber ich bin mir sicher, dass es eine bessere Möglichkeit gibt Geld zu machen.“

Quelle: instagram.com

Da scheinen auch die Versuche der Produktion mit einer Live-Band, Tänzern und dem Live-Background-Gesang ihres Bruders Gary wenig überzeugend. Das sieht Pat Houston, Whitneys früherer Manager, aber anders und erklärte in einem Statement: „Whitney ist nicht mehr unter uns, aber ihre Musik bleibt es für immer. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen uns mit Base dafür zusammenzutun. Sie verstehen nämlich wie wichtig es ist ein phänomenales Hologramm zu erstellen.“

Wendy Williams ist sich sicher, dass die Show großartig wird … „Na, die fünf Leute, die da hingehen, dürften sicher Spaß haben“, stellte sie abschließend sarkastisch fest. Wer sich zu diesen fünf Personen gesellen möchte, kann das sogar in Deutschland tun, denn die Tour macht am 20. März im Berliner Admirals Palast halt.

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