Sonntag, 1. April 2018 12:55 Uhr

Will Young hat endgültig genug vom Popstar-Zirkus

Will Young war einer der aufstrebenden britischen Popstars, doch zum weltweitem Ruhm hatte es nie gereicht. 2002 gewann er die Castingshow „Popidol“.

Will Young hat endgültig genug vom Popstar-Zirkus

Will Young als Wally Strand im Musical. Foto: WENN.com

Obwohl der sympathische Brite seitdem acht Millionen Alben verkauft und ein Vermögen von rund 12 Millionen Euro angehäuft haben soll, sagt er jetzt, dass er nie wieder ein Aufnahmestudio betreten wolle. Um sich endgültig aus der Pop-Industrie zu verabschieden, plant der Sänger, 500.000 Pfund für die Therapie zur Überwindung seiner anhaltenden Depressionen auszugeben, seine zwei Brit Awards zu verkaufen und den Erlös einer Wohltätigkeitsorganisation zu widmen.

„Ich hasste es, ein Popstar zu sein“, erzählte der 39-jährige Star, der derzeit im Musical ‚Strictly Ballroom‘ in London zu sehen ist, der ‚Daily Mail‘.

„Ich werde nie wieder eine Platte veröffentlichen. Es macht mich krank, daran zu denken, die Person zu sein, von der ich wusste, dass sie nicht wirklich ich war. Ich hatte einige gute Momente und traf einige herausragende Leute, aber ich fühlte mich nie wohl, nie glücklich.“

Man bekomme einen Plattenvertrag, die großen Hits, das schöne Haus, aber wie es in einem selbst aussehe, interessiere niemanden: „Dann wirst du werden entweder immer schlechter und schlechter und du versucht, damit umzugehen. Oder du versuchst herauszufinden, wohin du wirklich willst.“

Will Young hat endgültig genug vom Popstar-Zirkus

‚Strictly Ballroom – The Musical‘. Foto: Phil Lewis/WENN.com

Frühes Outing

Sein Management hatte sich beispielsweise die Haare gerauft, als sich Will Young auf dem rasant erreichten Höhepunkt seiner Karriere 2002 gleich als schwul outete. Schließlich legte er sich auch noch mit Impresario Simon Cowell öffentlich an und verließ die TV-Tanzshow ‚Strictly Come Dancing‘ mit schweren Depressionen – freiwillig nach nur zwei Auftritten.

Nun ist Will Young, der zwölf Mal für Brit Awards nominiert wurde, also da, was er nie für möglich gehalten hätte: Musicaldarsteller sowie Co-Moderator des von der Kritik hoch gelobten Podcasts „Homo Sapiens“. „Berühmt zu werden ist so eine komische Sache. Du hast Geld, was das Leben viel einfacher macht, aber es macht dich auch zu einer 2D Version von dir.“

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