Montag, 27. November 2017 09:14 Uhr

Willow Smith ist fertig mit sich und der Welt

Willow Smith, 17-jährige Tochter von Jada Pinkett und Will Smith, jammert über ihr Leben im Rampenlicht. Dabei hat sie es sich selbst ausgesucht und zelebriert es fleissig bei Instagram.

Willow Smith ist fertig mit sich und der Welt

Foto: Ivan Nikolov/WENN.com

Im Gespräch mit der Seite ‚Girl-Gaze‘ über ihr neues Album „1st“ sprach sie über ihre bisherige Teenagerzeit. Themen des Übergangs zum Erwachsenenalter sind auf dem gesamten Album zu finden. „Aufzuwachsen, während Tausende fremde Leute wissen wollen, wie dein Leben aussieht, ist absolut schrecklich, schrecklich. Und der einzige Weg, damit klarzukommen, ist, sich damit abzufinden. Du kannst dein Gesicht nicht ändern. Du kannst dir deine Eltern nicht aussuchen.“

Sie will sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen

Deshalb fühlte sie sich – wie angeblich die meisten Kinder – „am Ende in einer Depressionsspirale. Und die Welt sieht dabei zu und betrachtet das auf ihren Handys. Sie lachen, machen Witze und Memes über den lähmenden Effekt, den dieser Lebensstil auf die Psyche hat.“ Es gebe ihrer Meinung nach nur zwei Möglichkeiten – da mitzumachen oder es zu lassen. Doch sie wolle sich zurückziehen: „Ich werde mich wirklich völlig dem Blickfeld der Gesellschaft entziehen.“

Liebe Willow, es gibt genügend Beispiele anderen Prominentenkinder, die sehr gut ohne das ganze öffentliche Trallala und all diese Inszenierungen vor den Kameras aufgewachsen sind. Es ist immer noch eine Frage der eigenen Entscheidung, auch als Teenie.

Dennoch sagt die 17-Jährige viel bemerkenswerteres über ihre Altersgenossen. Während die Generation, die jetzt in ihren späten Zwanzigern ist, als Millennials eingestuft werden, gehört Willow Smith zur aufkommenden „Generation Z“, angeblich die bisher ängstlichste Generation und eine technologie-süchtig. „Wir sind definitiv die ängstlichsten. Ich sehe es an mir. Wir sind überempfindlich. Diese Generation ist spirituell, körperlich, mental und emotional überempfindlich. Wenn wir also auf unsere Handys schauen und sehen, wie Menschen direkt neben uns sterben und wir sitzen da und holen uns einen Kaffee – das macht dich kaputt. Es sind nicht nur die Handys. Die sind nur ein Werkzeug. Die Handys vervielfachen einfach das, was bereits passiert ist.“

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