05.06.2020 11:20 Uhr

Wincent Weiss: Anti-Rassismus-Song über George Floyd

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Der Popsänger Wincent Weiss (27) hat die Polizeigewalt und den Rassismus in den USA in einem Song verarbeitet. In dem Lied „Ist das noch Realität“, das von dem Tod des Afroamerikaners George Floyd inspiriert wurde, heißt es: „Mit den Händen in den Taschen ignorieren wir jeden Scheiß. Menschen sterben auf den Straßen mit dem Kopf auf dem Asphalt.“

Der Clip, den der Musiker in der Nacht zu Mittwoch auf Instagram hochgeladen hat, wurde bis Donnerstagabend mehr als eine halbe Million Mal aufgerufen.

„Ich kann in Musik viel besser Dinge verarbeiten, als irgendwelche Bilder oder Sätze zu posten. Ich fand es sehr befreiend, das zu machen“, sagte Wincent Weiss („Musik sein“, „An Wunder“) der Deutschen Presse-Agentur. „Ich bin fassungslos darüber, was in Amerika abgeht. Ich kann das nicht verstehen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Wincent Weiss (@wincentweiss) am Jun 2, 2020 um 2:19 PDT

Nicht zu kaufen

Der kurze Song ist zusammen mit Songwriter Nico Santos (27, „Better“), der auch Klavier spielt, und dem Produzententeam Achtabahn („So gut“) entstanden. „Wir wollten im Studio eigentlich eine normale Popnummer schreiben“, erklärte Weiss.

„Dann haben wir die Bilder und Videos aus den USA gesehen, lange über das Thema gesprochen und hatten danach nicht mehr das Gefühl, einen Popsong machen zu wollen.“ So sei der Anti-Rassismus-Song entstanden, den es nicht per Stream und nicht zu kaufen gibt. (dpa)