Samstag, 26. Mai 2018 21:11 Uhr

Wisst Ihr noch? Jennifer Warnes mit erstem Album seit 17 Jahren

Am Freitag erschien das Studioalbum „Another Time, Another Place“ von Jennifer Warnes. Es ist ihr erstes Album seit 17 Jahren. In den 1980er Jahren wurde die Sängerin weltbekannt: Für den Track „It Goes like it Goes“ aus dem Films „Norma Rae“ gewann sie 1980 einen Oscar.

Wisst Ihr noch? Jennifer Warnes mit erstem Album seit 17 Jahren

Foto: David Rubin

1982/83 trällerte sie mit der legendären Reibeisenstimme Joe Cocker „Up Where We Belong“ aus dem Film „Ein Offizier und Gentleman“. Ein echter Welthit. Diesen Song dürfte jeder schon mal gehört haben. Nun ist Warnes also zurück mit dem Album „Another Time, Another Place“.

Die inzwischen 71-Jährige zeigt sich darauf in Bestform, mit brillanten Songs, die persönlich, direkt und intim sind. Sie kehrte sie zu ihren Wurzeln zurück und holte all ihre großartigen Freunde zusammen, um noch einmal Musik zu machen. „Ich bin gekommen, um zu singen“, sagt sie. „Und wenn ich nicht das tue, wofür ich gekommen bin, was ist der ganze Sinn?“

Viele Gaststars

Mit dabei sind u.a. Schlagzeuger Vinnie Colaiuta (Frank Zappa, Sting), Percussionist Lenny Castro (Steely Dan, Toto), Jeff Plankenhorn (Joe Ely, Ray Wylie Hubbard), Sängerin Blondie Chaplin (Brian Wilson, The Rolling Stones), Sonny Landreth, Rudie Foster uva.

Warnes holte sich auch Roscoe Beck, den langjährigen Bassisten und Musical Director von Leonard Cohen, als Co-Produzent an ihre Seite. Die beiden trafen sich das erste Mal auf einer gemeinsamen Tour mit Cohen 1979 und kreierten ihren 1987er Meilenstein „Famous Blue Raincoat“ sowie das 1992er Album „The Hunter“. Das Album wurde abgemischt von Grammy-Gewinner Noah Snyder.

Wisst Ihr noch? Jennifer Warnes mit erstem Album seit 17 Jahren

Foto: David Rubin

Keine Lust mehr auf das heutige Showbiz

Das letzte veröffentlichte Album von Warnes ist übrigens „The Well“ aus dem Jahre 2001. Seitdem hat sie vereinzelt an ausgewählten Soundtracks gearbeitet, ebenso an Tribute-Alben oder bei Projekten ihrer Freunde.

Sie sah keinen Platz für sich in der jetzigen Musikindustrie. „Ich dachte, ich werde nie wieder etwas aufnehmen. Die Musikbranche war im Wandel, die Plattenläden wurden nach und nach geschlossen, Labels wurden geschluckt und niemand wollte sich Umstände machen mit irgendeinem Girl, das einen Traum hat.“

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