01.11.2020 22:21 Uhr

Egoismus pur: Die Kardashians zeigen ihr wahres Gesicht

Corona-Muffel, Umweltverschmutzer und egoistische Angeber. Der Kardashian-Jenner-Klan bekleckerte sich in den letzten Wochen nicht mit Ruhm.

Foto: Imago Images / PA Images

Man sagt, in schlechten Zeiten zeigt ein Mensch sein wahres Gesicht. Bei den Frauen des Kardashian-Jenner-Klans trifft das definitiv zu. Denn während sich die Corona-Krise in den USA weiter zuspitzt, verhalten sich die Influencerinnen egoistischer denn je.

Sie feiern Partys, schmeißen das Geld zum Fenster raus und halten sich an keine Corona-Regel.

Schlechtes Vorbild

Über 230 000 Menschen haben in den USA bereits ihr Leben an Corona verloren und es ist weiterhin kein Ende in Sicht. Umso wichtiger ist es, mit seinem Verhalten dazu beizutragen, dass sich der Virus nicht noch weiter ausbreitet.

Die Kardashian-Familie denkt aber ganz offensichtlich, dass die normalen Corona-Regeln für sie nicht gelten. Sie geben einen Dreck auf die Anordnung soziale Kontakte möglichst zu begrenzen. Im Gegenteil, die Frauen feiern eine Party nach der anderen.

In den vergangenen zwei Wochen fand Kim Kardashians (40) riesige Geburtstagsparty statt, am Wochenende besuchte Kylie Jenner (23) gleich zwei Halloween-Feiern mit etlichen Gästen und Caitlyn Jenner (71) lud alle zu einem lauschigen Geburtstag-Dinner ein.

Die Promis hatten demnach allein in den letzten Tagen Kontakt mit Hunderten von Menschen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Kylie ? (@kyliejenner) am Okt 30, 2020 um 12:28 PDT

Protzen, während andere sparen müssen

Dazu kommt, dass die Corona-Pandemie die Menschen in den USA wirtschaftlich hart getroffen hat. 11 Millionen Menschen verloren in den Staaten bislang ihren Job. 

Den Kardashian geht das aber an ihren berühmten Allerwertesten vorbei. Sie protzen weiterhin mit ihrem Reichtum. Kim Kardashian investierte Unsummen, um ihr gesamtes Haus in ein monströses Spinnenhaus umstylen zu lassen. Und Kylie Jenner trägt ein Halloween-Kostüm vom Luxuslabel Thierry Mugler, welches sicherlich mehr gekostet hat, als die meisten Menschen im Monat zum Leben haben.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Kim Kardashian West (@kimkardashian) am Okt 31, 2020 um 12:20 PDT

Streichen Steuergelder ein

Es kommt aber noch dicker! Obwohl die Familienmitglieder wirklich alles andere als an Geldsorgen leiden, beantragten sie Hilfssummen in Millionenhöhe vom Staat.

Wie das „People“-Magazin berichtete, soll Kanye West (43) zwischen 1,6 uns 4,4 Millionen Euro erhalten haben. Dabei diente das „Paycheck Protection Programm“ eigentlich dazu, kleinere Unternehmen zu retten.

Dabei schlägt seine Ehefrau sogar Kapital aus der Krise, in dem sie über ihre Firma „SKIMS“ Atemschutzmasken verkauft.

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Extreme Unweltverschmutzer

Und zu guter Letzt verhalten sich die Kardashians auch der Umwelt gegenüber extrem rücksichtlos. Noch vor wenigen Wochen pseudophilosophierte Kim Kardashian im Interview mit dem „Grazia“-Magazin über die Vorteile von Corona.

Sie sagte: „Vielleicht hat unser Planet eine Pause gebraucht. Vielleicht haben wir alle eine Pause gebraucht. Vielleicht war das der Reset. Ich versuche, es auf diese Weise zu betrachten.“

Aber was interessiert sie heute das Zeug, das sie gestern noch verzapfte. Anlässlich ihres Geburtstag mietete die Ich-Darstellerin eine Boeing 777, ein Flugzeug, in welches zwischen 350 und 500 Personen passen, um ihre 88 Gäste in das acht Stunden entfernte Tahiti einzufliegen.

Eine krassere Umweltverschmutzung gibt es kaum! Mal angesehen von dem alltäglichen Müll, den die Damen täglich produzieren durch ihre gigantischen Villen, ihren Jetset-Lifestyle und ihre übertriebenen Fuhrparks mit jeweils einem Dutzend an Autos, die sie nicht nach dem Benzinverbrauch ausgesucht haben.

Selbst als Karadashian-Fan fragt man sich, ob die Kardashian-Frauen überhaupt noch verstehen, sie weltfremd und egoistisch sie verhalten. Oder leben sie schon seit Langem in ihrer eigenen Marie Antoinette-Welt, in der sie jeglichen Bezug zum Leben von normalen Menschen verloren haben?