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Montag, 15. Juli 2019 23:20 Uhr

Frizzo: Früher Profil-Fußballer – heute Deutsch-Rapper

Foto: Stefan Grau

Früher war er Profil-Fußballer – heute ist er Rapper: Frizzo (33) aus Düsseldorf holt sich für seinen neuen Track „Traum“ Starthilfe von Kollege Azzi Memo (25). Darin träumt er von seinem persönlichen „Sechser im Lotto“.

Frizzo: Früher Profil-Fußballer - heute Deutsch-Rapper

Foto: Rakim helm

Nicht nur, dass er im Club eine Frau kennenlernt, die schöner ist und mehr Stil hat als all die anderen Frauen um ihn herum, sondern sie ist obendrein unabhängig und spontan genug, um morgens um 4 mit ihm den Club zu verlassen, in seinen 500 SL zu steigen – und einfach loszufahren.Ziel: A6 Richtung Paris. „Vögel zwitschern, draußen wird es hell / Doch was juckt mich grad die Welt / Hab mein Handy stumm gestellt / Nur du an meiner Seite, glaub der Rest kommt schon von selbst“.

Es ist der Beginn einer aufregenden musikalischen Reise, auf die der ehemalige Fortuna Düsseldorf-Spieler (bürgerlicher Name Ferdinand Owusu-Ansah) in seinem neuen Song „Traum“ mitnimmt.

Sehnsüchtige Gitarrenlicks, Latino-Rhythmen und treibende Percussion – mit seiner neuen Produktion stellt Frizzo einmal mehr seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis.

Frizzo: Früher Profil-Fußballer - heute Deutsch-Rapper

Foto: Stefan Grau

Zwischen Punk und Afrobeat

In Zeiten Algorithmus-generierter Playlists behaart der Düsseldorfer DJ und Producer auf einem 360-Grad-Kunstverständnis und traut sich, was sich sonst kaum noch jemand traut: seinem Gespür zu folgen und nicht dem, was in den Playlisten regiert. Seine Beats sind vielfältig, verschmelzen mühelos elektronische Musik, Hip-Hop, Trap und Dancehall und spiegeln damit seine biografische Prägung wider: „In meiner Kindheit auf der Kiefernstraße lief den ganzen Tag Punkrock. Zuhause ghanaische Musik und mit Freunden habe ich Hip-Hop gehört. All das, was ich höre, inspiriert mich“, so Frizzo.

Übrigens: Nach einer erfolgreichen aktiven Zeit bei Fortuna Düsseldorf sorgte eine schwere Fußverletzung dafür, dass er seine Zukunftspläne als Fußballer beerdigen musste. In Nordrhein-Westfalen wurde er als DJ schnell zu einer lokalen Größe. 2014 gründete er das Label Drunken Monsters/DÜS Records.

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